A/B Test

Die Methode des A/B Tests ist dafür da, um zwei verschiedene Websiteversionen auf ihren Erfolg zu prüfen und herauszufinden, welche geeigneter ist. Wenn Designanpassungen vorgenommen werden sollen, ist dieses Verfahren für Websitebetreiber äußerst effektiv. So ist es möglich in Erfahrung zu bringen, welches Design am effizientesten funktioniert. Hierbei werden den Nutzern die zur Wahl stehenden Versionen per Zufallsprinzip angezeigt. Anschließend wird analytisch die Effizienz der getesteten Versionen miteinander verglichen. Dabei werden Faktoren wie die Conversion Rate kontrolliert und anhand des Nutzerverhaltens entschieden, welche Version in die Website integriert werden soll.

Affiliate Marketing

Grundsätzlich basiert Affiliate Marketing auf dem Prinzip der Vermittlungsprovision.

Die Zusammenarbeit besteht zwischen einem Unternehmen und einem Websitebetreiber. Der Websitebetreiber (auch Publisher oder Affiliate genannt) stellt dem Unternehmen Werbemöglichkeiten auf seinen Kanälen zur Verfügung. Das Unternehmen (auch Advertiser oder Merchant genannt) ist Werbetreibender, welcher Produkte oder Dienstleistungen anbietet.

 Der Advertiser nutzt die Werbeflächen eines Publishers, dessen Content den eigenen Produkten thematisch nahesteht, um möglichst effizient Leute anzusprechen, die daran Interesse haben könnten. Bei einer erfolgreichen Transaktion über den Publisher-Kanal zahlt der Advertiser eine Provision an den Websitebetreiber (Publisher). Als Grundlage des Affiliate Marketings dienen Affiliate-Programme, welche die Konditionen der Zusammenarbeit sowie das Provisionsmodell festhalten. Der Publisher hat die Aufgabe potenzielle Kunden auf die Produkte des Advertisers aufmerksam zu machen. Dafür platziert er Produkte oder Dienstleistungen des Advertisers auf seinem Kanal und baut einen sogenannten Affiliate-Link zur Weiterleitung auf die gewünschte Advertiser-Seite ein. Wenn dann ein potenzieller Kunde über den vom Publisher verwendeten Link eine Transaktion durchführt, erhält dieser eine Provision. Der Publisher tritt dementsprechend als Vermittler in Erscheinung.

Call To Action

Eine sogenannte Call To Action ist eine Handelsaufforderung an den Website-Besucher, um eine Reaktion zu bewirken, im Regelfall soll man sich genauer mit dem beworbenen Produkt auseinandersetzen. Dabei kann die Call To Action sowohl als Text- aber auch als Bildform dargestellt werden. Die Ziele dahinter sind variabel und reichen vom Kauf des bewerbenden Produkts über die Anmeldung zu einem Newsletter bis hin zu der Aufforderung zum Weiterlesen eines Artikels. Die Formulierung der Call To Action ist dabei äußerst relevant und bedarf einer klugen Auswahl, um das Ziel, einen Lead oder eine Conversion zu generieren, erreichen zu können. Der potenzielle Kunde muss dazu angeregt zu werden aktiv zu werden. Im Idealfall beinhaltet die Call To Action nur ein paar Worte, die das Anliegen perfekt umschreiben und eine Reaktion des Website-Besuchers zur Folge haben. Außerdem sollte sich von dem restlichen Layout optisch abgegrenzt werden, dazu eignen sich „Buttons“ optimal. Diese werden mit der jeweiligen Aufforderung versehen und wirken eigenständig zum Rest der Seite.

Conversion

Eine Conversion ist die Umwandlung eines Website -Besuchers (Interessenten) hin zu einem registrierten Nutzer, zu einem Kunden oder zu einer anderen gewünschten Aktion. Oder vereinfacht die Umwandlung des Status eines Website-Besuchers in einen neuen Status. Je nach Art und Ziel der Website kann es Unterschiede geben, was genau als Conversion zu verstehen ist. Conversions können sich unter anderem durch einen Kauf, einen Download, eine Kontoregistrierung oder eine Newsletter-Anmeldung äußern. Allgemein kann jede eindeutige Nutzerhandlung oder Interaktion auf einer Seite (z.B. Ausfüllen eines Kontaktformulars) als Conversion gesehen werden.

Conversion Rate

Die Conversion Rate gibt die Anzahl der Besucher einer Website im prozentualen Verhältnis zur Anzahl der Abschlüsse an, die als Conversions festgelegt wurden. Wenn 10 von insgesamt 1.000 Besuchern der Webseite das angebotene Produkt kaufen, liegt die Conversion Rate bei 1 %. Mit dem Begriff „Conversion“ ist ein Abschluss oder eine Nutzerhandlung gemeint, die abhängig vom Ziel der Webseite ist. Das kann die einfache Kontaktaufnahme sein, der Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung oder eine Newsletter-Anmeldung.

Cost per Action (CPA)

Cost per Action (CPA) ist ein im Affiliate Marketing häufig genutztes Abrechnungsmodell für Werbekosten. Der Werbetreibende zahlt dafür, dass der Nutzer eine von ihm im Vorfeld festgelegte Aktion durchführt. Das Modell unterscheidet sich insofern vom Coast-per-Click-Modell, als dass die zu tätigende Aktion über das simple Anklicken einer Werbung hinausgeht. Bei den festgelegten Aktionen handelt es sich in der Regel um einen Kauf oder ein Newsletter-Abonnement, also um Kaufabschlüsse.

Der Werbetreibende zahlt also nur dann, wenn die Werbemaßnahme weiterverfolgt und dann eine weitere Aktion getätigt wird. Dabei kann der Werbetreibende ein CPA-Angebot abgeben. Damit kann er den Maximalbetrag festlegen, den er für einen Neukunden zahlen möchte.

Cost per Click (CPC)

Bei Cost per Click (kurz CPC) handelt es sich um ein im Online Marketing häufig verwendetes Abrechnungsmodell. Hierüber werden Werbemaßnahmen wie Anzeigen, Banner oder Links abgerechnet. Kosten entstehen hier nur, für denjenigen der die Werbung schaltet, pro angeklickter Werbeanzeige.

Für jede geschaltete Kampagne muss ein maximales Cost-per-Click-Gebot angegeben werden, welches den zu zahlenden Höchstbetrag pro getätigten Klick festlegt. Wenn nun ein Nutzer auf eine Werbeanzeige klickt, zahlen dieser maximal den zuvor angegeben Betrag. In der Regel liegt der zu zahlende Betrag (teils deutlich) darunter.

Die jeweiligen Preise werden bei Google Ads in einer Art Auktion festgelegt, in der die Werbetreibenden um die besten Werbeplätze bieten. Relevant für die Auktion sind unter anderem das Thema und Wettbewerb der Werbemaßnahmen. Abhängig davon können die Beträge zwischen niedrigen Cent- und zweistelligen Eurobeträgen variieren. Außerdem spielen die Relevanz, die Qualität sowie die Ladezeit der Website eine ausschlaggebende Rolle in der Preisgestaltung.

Google Ads

Google Ads ist ein Werbetool von Google, um zielgruppenorientierte Werbung zu schalten. Mit dem Programm können Werbeanzeigen erstellt werden, um Nutzer in dem Moment zu erreichen, indem sie Interesse an einem Produkt bekunden. So kann das eigene Unternehmen, Produkt oder die Dienstleistung beworben und verkauft sowie deren Bekanntheit gesteigert werden. Die Anzeigen können angezeigt werden, während Nutzer eine Google-Suche durchführen, YouTube-Videos suchen, Google Maps erkunden oder eine neue App im Google Play Store downloaden. So ist es nun noch leichter, einem potenziell passenden Kunden mit relevanten Werbeanzeigen zu erreichen.

Google Shopping

Google Shopping gehört zu dem Programm Google Ads, ist also eine weitere Werbemöglichkeit und dient zeitgleich dem Preisvergleich von Produkten. Die Anbieter bezahlen ihre Anzeigen per Cost-per-Click-Auktion. Das heißt, je mehr man für einen Klick auf sein Produkt bereit ist zu bezahlen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man im Suchranking hoch platziert wird. Solange niemand auf die gelistete Anzeige klickt, entstehen also keine Kosten. Das Tool ist also für Anbieter äußerst effizient, da es sich außerdem direkt in den Suchergebnissen neben den Tabs Google-Bilder -und Videos befindet und somit für den Nutzer sehr bequem zu erreichen ist.

Impressions

Eine Impression zeigt an, wie oft eine Seite dem Nutzer angezeigt wurde. Das heißt, dass jeder Sichtkontakt einer Werbung oder einer Seite als einzelne Impression gewertet wird. Es ist also keine weitere Interaktion des Nutzers notwendig, damit der Sichtkontakt als Impression gezählt wird. Sollte sich die Person aber dazu entscheiden, auf die Anzeige zu klicken, dann wird dies ebenfalls als Interaktion gewertet. Es geht also lediglich darum, wie oft ein Nutzer Sichtkontakt mit der Seite oder der Werbeanzeige hatte.