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Welche Arten von E-Mail-Kampagnen gibt es?

Mit Newslettern und E-Mails könnt ihr eure Kunden ganz persönlich erreichen und im besten Fall an euer Unternehmen binden. Denn durch E-Mail Marketing könnt ihr sehr leicht die Kundentreue steigern. Wer diese Form von Marketing anwenden möchte, kann aus verschiedenen Kampagnen wählen, um das passende Format für seine Zwecke zu finden.

Übersicht

Einführung

Das wohl wichtigste beim E-Mail Marketing ist die Öffnungsrate der Newsletter. Wenn die Mails nicht geöffnet werden, ist der ganze Aufwand umsonst. Wie also sorgt ihr dafür, dass eure E-Mails auch wirklich ankommen und nicht direkt im Papierkorb landen?

Dafür müsst ihr das Interesse eurer Adressaten wecken. Wählt also Themen, die eure Kunden interessant finden und gestaltet schon die Betreffzeile ansprechend. Eine kurze, schwungvolle Headline, vielleicht mit Emojis. Das fällt direkt ins Auge.

Genauso wichtig ist die Absenderadresse. Bei Marketing-Mails ist es vorteilhaft, eine etwas persönlichere Adresse zu verwenden. Also etwas, das eine Beziehung zwischen euch und dem Empfänger herstellt. Beispiele: team@, hallo@ oder sogar euren Vornamen.

Um zu kontrollieren, wie gut eure Newsletter ankommen und was ihr eventuell verbessern müsst, sind A/B Tests eine tolle Möglichkeit. Wie genau das funktioniert, könnt ihr HIER nachlesen.

Newsletter-Kampagnen

Es gibt verschiedene Arten einen Newsletter zu verwenden. Meistens sind Newsletter in ihrer Funktion informierend oder werbend. Das können Themen- oder Produktnewsletter sein, aber auch Newsletter die zum Verkauf dienen. Ihr könnt sie zielgruppenspezifisch ausspielen und somit Kunden, Interessenten oder Partner ansprechen. Auch für besondere Events kann eigens ein Newsletter erstellt werden.

Meist sind solche Kampagnen jedoch langfristig angelegt und erscheinen im regelmäßigen Abstand, zum Beispiel monatlich oder pro Quartal. Die Gestaltung sollte einheitlich bleiben und nur vereinzelt in passenden Situationen auf den Empfänger personalisiert werden.

Transaktions-Mails

Mit Transaktions-Mails könnt ihr den Empfängern eure Produkte oder Dienstleistungen anbieten und den Link eures Newsletters einfügen, um die Empfänger zum Abonnieren aufzufordern. Diese Mails könnt ihr zum Beispiel nach einer Kundenbestellung oder einer Terminvereinbarung versenden. So könnt ihr auch Anfragen beantworten und mit etwas Glück durch euren Newsletter den Kontakt zum Kunden wahren. 

Trigger-Mails

Solche Mails werden durch einen bestimmten Trigger ausgelöst. Das können verschiedene Ereignisse sein. Zeitbezogene Trigger-Mails sind beispielsweise auf einen Zeitpunkt festgelegt, also etwa Weihnachts- oder Geburtstagsmailings. Sie können aber auch als Erinnerungs-Mail nach einem bestimmten Zeitraum gesendet werden, wie zum Beispiels als Warenkorberinnerung.

Aktionsbezogene Trigger-Mails werden durch konkrete Handlungen, wie Downloads oder das Klicken auf einen Link, ausgelöst. Auch Transaktions-Mails können durch Trigger ausgelöst werden, dabei wäre die Transaktion dann selbst der Trigger.

Stand-Alone-Kampagnen

Wie der Name so schön sagt, sind damit Mailings gemeint, die einzeln und einmalig versendet werden. So sind zum Beispiel Willkommens-Kampagnen oder Event-Kampagnen Stand-Alone-Mailings. Vor allem verwendet man diese Art von Kampagne bei besonderen Ereignissen.

Auto-Responder-Mails

Diese Mailings werden auch Event-Mailings oder Automailer-Kampagnen genannt. Das sind mehrere Mails, die nacheinander verschickt werden. Wenn euer Newsletter beispielsweise einen neuen Abonnenten hat, verschickt ihr nach dem erfolgreichen Double-Opt-In eine Willkommensmail. Dann im Abstand von einigen Tagen eine weitere Mail, um auf ältere Beiträge hinzuweisen. Ein paar Tage später noch eine Mail, die zu kostenlosem Zusatzinhalt führt. Dieser Ablauf kann über Monate oder Jahre hinweg fortlaufen.

Es besteht eine gewisse Verbindung zur Trigger-Mail, da die Auto-Responder-Mail einen definierten Startzeitpunkt braucht. Das ist dann der Trigger, der die Mail auslöst. Der Unterschied zwischen den beiden ist, dass eine Auto-Responder-Kampagne aus mehreren getriggerten Mails besteht.

Nurturing-Kampagnen

Es gibt verschiedene Arten der Nurturing-Kampagnen, wie zum Beispiel die klassischen Lead- sowie die Nachfass-/Follow-Up-Kampagne. Weitere Möglichkeiten sind Cross- und Upselling-Kampagnen und auch Reaktivierungs- bzw. Wake-Up-Kampagnen. Was diese Kampagne ausmacht, ist, dass ein konkretes Ziel festgelegt wird. Das kann die Bestellung eines Produktes oder die Teilnahme einer Veranstaltung sein.

Wenn das Ziel erreicht ist, fällt der jeweilige Empfänger meist aus der Kampagne raus, während die Kampagne selbst noch weiterläuft. So kann sie dann andere Profile ,,nurturen‘‘. Auch diese Art des E-Mail Marketings braucht einen Trigger, um zu starten. Der Auslöser dafür kann zum Beispiel die Anforderung eines Download-Contents sein. Die Inhalte von Nurturing-Kampagnen sind individuell gestaltet und passen sich dem Fortschritt des Empfängers an.

Welche ist die richtige für euch?

Am einfachsten durchzuführen sind Stand-Alone-Kampagnen oder Auto-Responder-Mailings. Sie machen wenig Aufwand und sind trotzdem effektiv. Für Neueinsteiger also eine gute Wahl. Für Unternehmen, die einen Shop besitzen, bieten sich Transaktions-Mails an, um die Einkäufe in eurem Shop zu erhöhen. Für nahende Feiertage ist die Trigger-Mail sehr gut geeignet und kann schon Wochen eher vorbereitet werden. Im Grunde kommt es also bei den verschiedenen Kampagnen darauf an, was euer Ziel ist. Wenn ihr das erst festgelegt habt, dann könnt ihr auswählen, welche Art von Mail für eure Zwecke am besten geeignet ist.

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