PayPal, Klarna & Co. – Diese Bezahlmöglichkeiten brauchen Sie für Ihren Online-Shop

Jeder von uns tut es, die Einen häufiger, die Anderen nur sporadisch – Online Einkaufen. Egal ob Sie Kleidung, Spielwaren oder was auch immer Sie brauchen suchen, Sie werden einen Online-Shop dafür finden.

Doch fast genauso wichtig, wie das angestrebte Zielprodukt, ist die Kaufabwicklung. Das Wunschprodukt muss immer schneller und einfacher zu bekommen sein. Im Kontrast dazu steht das Misstrauen von Personen, die das erste Mal in einem Online-Shop bestellen möchten, den sie noch nicht kennen. Genau diese Verhaltensweisen spiegeln sich in einer Statistik wieder, die zeigt, welche Zahlungsmöglichkeiten ein Nutzer im Internet vorzieht.

Quelle: Statista 2020

Praktische und vertrauensvolle Bezahlmöglichkeiten

Auf Platz 1 liegen mit Abstand der Zahlungsservice von PayPal und ähnliche Modelle wie AmazonPay, ApplePay oder GooglePay. Diese Zahlungsabwicklungsanbieter haben sich in den letzten Jahren große Namen gemacht, die vielen bekannt sind und durch ihren Markennamen Vertrauen erwecken. Diese Zahlungsmethoden strahlen jedoch nicht nur Vertrauen aus, ist man erst ein mal bei einem Service angemeldet, ist der Zahlungsvorgang innerhalb von Sekunden beendet. Schneller und sicherer geht es kaum, weswegen dies wohl auch die meistgenutzte Zahlungsmöglichkeit aktuell ist. Um als Online-Shop aktuell zu sein und Vertrauen von möglichen Neukunden zu gewinnen, sollte eine dieser Bezahloptionen in Ihrem Shop integriert werden. Eine Übersicht der Möglichkeiten (Leistungen und Kosten) haben wir im weiteren Verlauf für Sie dargestellt.

Der „sichere“ Weg

Den 2. Platz belegt ganz „old school“ die Rechnung. Damit gehen die Kunden auf Nummer sicher, dass sie die Produkte nur zahlen, wenn sie dieses auch behalten oder zögern so das Zahlungsziel in die Länge. Die Bestellabwicklung dauert hier im Regelfall etwas länger, doch auch für Rechnungen gibt es Dienstleister, die das Vorgehen erleichtern. Ein bekannter Anbieter ist Klarna, im Prinzip ist dieser Vorgang ein ähnlicher wie bei PayPal, nur dass der Kunde erst später seine Rechnung über den Anbieter Klarna begleicht. Sogar eine Ratenzahlung ist möglich.

Folgend haben wir für Sie die wichtigsten Zahlungsanbieter für Online-Shops mit Preisen und Leistungen herausgesucht.

PayPal Plus

Leistungen: PayPal Zahlungen, Kreditkartenzahlung, Lastschriftzahlungen, Kauf auf Rechnung (nach Prüfung), Verkäuferschutz für alle Zahlarten, Gutschrift des Transaktionsbetrages unmittelbar nach Kaufabschluss, Mobil optimierter Checkout, Einbindung weiterer Bezahlmethoden (auch von Dritten) möglich

Kosten: je nach Verkaufsvolumen maximal aber 2,49% + 0,35€ pro Transaktion

PayPal Express

Leistungen: Direkte Weiterleitungen des Kunden zu seinem PayPal-Konto und Transaktion über PayPal (nur Möglich für bestehende PayPal Kunden)

Kosten: Je nach Verkaufsvolumen maximal aber 2,49% + 0,35€ pro Transaktion

Klarna Checkout

Leistungen: Die Klarna-Kasse enthält alle Klarna-Zahlungsmethoden: Direkt bezahlen (Sofort, Kartenzahlungen, Banküberweisung und Klarna Direct), später bezahlen (Rechnung) und in Raten zahlen (6, 12, 24 und 36 Monate und flexible Zahlungen).

Kosten: 1,99% pro Transaktion + 0,35€

Klarna Pay Later

Leistungen: Intergration im Checkout des Online Shops und/oder im Ladengeschäft (Verknüpfung möglich), Kauf auf Rechnung (Zahlungsziel: 14 Tage) oder gegen Gebühr Verlängerung auf 60 Tage

Kosten: 2,99% + 0,35% pro Transaktion

Amazon Pay

Leistungen: Sofortzahlung, Spätere Zahlung, Teilzahlungen, Wiederkehrende Zahlungen, Rückerstattung, A-bis-z-Garantie für bestimmte Käufe, Einkaufen mit dem bestehenden Amazon-Kundenkonto, Per Sprachsteuerung kaufen

Kosten: Je nach Verkaufsvolumen maximal aber 1,9% + 0,35€ pro Transaktion

Apple Pay

Leistungen: Weiterleitung zum Apple-Konto und Bestätigung der Transkation mit Finger- oder Face ID, einfache Abwicklung, nur für Apple Nutzer

Kosten: keine direkten Kosten, möglicherweise anfallende Kosten zur Schnittstellenintegration

Google Pay

Leistungen: Weiterleitung zum Google-Konto und Bestätigung der Transaktion mit Finger- oder Face ID, einfache Abwicklung, nur für Google Nutzer

Kosten: keine direkten Kosten, möglicherweise anfallende Kosten zur Schnittstellenintegration

Sie sind auf der Suche nach der richtigen Lösung für Ihren Shop? Gerne beraten wir Sie und  unterstützen bei der Implementierung.

Soziale Netzwerke als Unternehmen nutzen

Viele deutsche Unternehmen – mehr als 80 % – sind in den sozialen Netzwerken präsent, wie der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) berichtet. Die Mehrheit der befragten Firmen gab in der betreffenden Studie an, dass sich die Social Media Präsenz durchaus gelohnt habe und etwa zu einem höheren Bekanntheitsgrad, zu mehr Kunden oder zu einer Imageverbesserung geführt habe. Am bekanntesten ist Facebook, aber auch Google+ und Twitter sowie andere Netzwerke können Unternehmen sinnvoll für ihre Webpräsenz nutzen.

Facebook

Weltweit das größte und bekannteste Soziale Netzwerk ist Facebook. Ursprünglich war Facebook nur für Privatpersonen gedacht, die auf ihrer Pinnwand Inhalte und Fotos mit anderen teilen. Inzwischen werden berufliche und private Interessen in diesem Netzwerk vermischt, Firmen präsentieren sich und berufliche Informationen werden ausgetauscht. Tagesaktuelle Nachrichten und Neuigkeiten erreichen Leser auf Facebook manchmal schneller als über andere Kanäle. Unternehmen können hier Follower sammeln, die dann die geposteten Neuigkeiten der Firma sehen, diese kommentieren und teilen. Marketingverantwortliche sollten aber bedenken, dass auch negative Kommentare auftauchen können. Trotz dieses Risikos bleibt Facebook für Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen eine ideale Möglichkeit, sich zu präsentieren.

Twitter

Neues zu „zwitschern“ – das bedeutet „twittern“ übersetzt – ist ein sehr schnelllebiges Soziales Netzwerk. Es sind nicht mehr Zeichen als bei einer SMS erlaubt und so muss sich ein Unternehmen bei Twitter auf das Wesentliche beschränken. Hier sammeln Firmen Follower, die den Beiträgen folgen, müssen diesen im Gegenzug aber auch regelmäßig Neues bieten. Gerade aktuelle Angebote oder Neuentwicklungen können ideal getwittert werden und schnelle Reaktionen der Kundschaft hervorrufen.

Google+

Google+ ist weniger bekannt als Facebook und bietet statt Gruppenfunktionen sogenannte Kreise. Diese meinen Verknüpfungen und jeder, der sich im Kreis einer Firmenpräsenz befindet, erhält deren Neuigkeiten. Ein Vorteil ist, dass Firmenpräsenzen in dem Sozialen Netzwerk Google+ bei Suchanfragen mit einbezogen werden und häufig sogar zu den ersten Treffern in der Suchergebnisliste gehören. Unternehmen profitieren davon, sich mit einer Beschreibung, Bildern und anderen Informationen auf Google+ zu präsentieren, weil sie so viel öfter gefunden werden als über die normale Firmenhomepage.

flickr

Der Social Media Dienst flickr setzt darauf, dass Bilder oft viel mehr sagen als lange Texte und Beschreibungen. Unternehmen können hier Pressebilder hosten und davon profitieren, dass diese auch über die Google Bildersuche erreichbar sind und daher bei Suchanfragen in der Ergebnisliste auftauchen, was die Öffentlichkeitswirksamkeit erhöht.

Instagram

Instagram ist eine Foto-und Video-Sharing-App für Smartphones. Dort verfremden Nutzer Fotos und teilen diese. Unternehmen können hierüber Fotos publizieren, diese an spezielle Gruppen weiterverbreiten und auch Personen oder Gegenstände auf diesen Bildern mit Kommentaren markieren. Ideal ist der Sharing-Dienst daher dann geeignet, wenn soziale Szenen veröffentlicht werden sollen, etwa Bilder, welche die Dienstleistungen des Unternehmens beschreiben oder die Firma und deren Mitarbeiter selbst im Sinne eines emotionalen Marketings präsentieren.

Pinterest

Wie eine digitale Pinnwand ist das Portal Pinterest aufgebaut. Die Bilder sind in einem Stream angeordnet und die Nutzer teilen diese Bilder. Firmen setzten bei Pinterest ganz auf die Wirkung des Bildes, können Produkte werbewirksam darstellen und dazu passend einen direkten Kauflink posten. Daher ist das soziale Netzwerk gerade für Geschäfte interessant, die online verkaufen und mit dem Bild auf den eigenen Webshop verweisen.

Youtube

Auf Youtube sind Videos platziert und diese sind dann in anderen Netzwerken oder der eigenen Webpage eingebunden werden. Nutzer können den Videokanal eines Unternehmens abonnieren, Videos kommentieren und wenn keine Ressourcen vorhanden waren, um eigene Videos zu produzieren, ist es auch möglich, Videos aus anderen Kanälen, die in das eigene Marketingkonzept passen, zu teilen. Hier setzen Firmen auf die Macht der bewegten Bilder und den besonderen Unterhaltungswert, den Video-Streams haben können.

Vimeo

Ähnlich wie Youtube ist auch Vimeo eine Videoplattform. Die Videoqualität ist häufig höher, da bessere Auflösungen hochgeladen werden können und auch Features, wie ein selbst definiertes Startbild, sind kein Problem. Vimeo ist somit zwar kleiner und weniger bekannt als Youtube, bietet aber bessere Möglichkeiten und genauere Auflösungen, mit denen Firmen beispielsweise technische Details viel besser darstellen können.

Xing

Xing ist ein Karrierenetzwerk in dem sich Personen über Berufliches austauschen und eigene Qualifikationen im Profil darstellen. Dies bietet gerade Freiberuflern und Gründern eine ideale Basis für Netzwerkarbeit. In Gruppen diskutiert man Themen oder aktuelle Veranstaltungen samt passender Einladung der Gruppenmitglieder sind veröffentlicht. Unternehmen haben bei Xing zudem die Möglichkeit, Stellenanzeigen zu schalten und so potentielle Nachwuchskräfte zu finden.

Piwik richtig nutzen – Funktionen, Vorteile und Nachteile

Beim Softwareprodukt Piwik handelt es sich um ein kostenloses Open-Source-Programm, das Webanalytik anbietet. Bekannt ist sie vor allem als Nachfolgeprojekt des mittlerweile nicht mehr verfügbaren Projekts namens phpMyVisites. Finanziert wird es von Sponsoren. Seit 21. November 2008 steht das Softwareprodukt als von SorceForge.net gehostete App für Entwickler im Angebot. Die erste Version 0.1 ist am 6. März 2009 erschienen und wurde seither fast 1.820.000 Mal heruntergeladen. Nutzer davon sind zum Beispiel T-Mobile, Forbes und Sharp sowie Wikimedia Deutschland. Derzeit ist Piwik nach Google Analytics deutschlandweit das am meisten verwendete Werkzeug im Zusammenhang mit Webanalytik. Dieser Artikel klärt auf worin die Vor- und Nachteile der Software liegen, was die die Anwendung kostet warum sich die Nutzung für Sie lohnt.

Vielfältige Funktionen von Piwik

Die Software Piwik bietet zahlreiche Funktionen an. So zum Beispiel liefert sie eine Statistik über die täglichen Seitenabrufe – sowohl kumuliert als auch als Echtzeitlog. Darüber hinaus gibt sie einen Überblick über unique visits. Auch eine Besucheranalyse im Hinblick auf Herkunftsländer, Betriebssysteme und Browser erstellt Piwik im Nu. Weitere Leistungen sind die Referreranalyse, die Definition eines oder mehrerer Ziele, die Mandantenfähigkeit für mehr als eine Webseite und das Ziel- sowie Kampagnentracking im Sinne des Ecommerce. Mithilfe von Piwik ist es leicht möglich, die eigene IP-Adresse zu anonymisieren und für mehr Datenschutz zu sorgen. Ebenfalls stehen Clients für iOS sowie Android zur Verfügung. Zusammenfassend kann konstatiert werden, dass Piwik ähnliche Leistungen wie Google Analytics anbietet und demzufolge als eine gute Alternative hierzu betrachtet werden kann. Der Vorteil dieses Softwareprodukts gegenüber dem herkömmlichen Google Analytics besteht darin, dass datenschutzrechtliche und sensible Daten auf dem eigenen Server gespeichert werden.

Vor- und Nachteile von Piwik

Piwik weist gegenüber anderen Werkzeugen in Verbindung mit Webanalytic diverse Vorteile, aber auch einige Nachteile auf. Als enormer Vorteil ist zum Beispiel ihr Speicherort zu nennen. Anstatt dass sich dieser, wie es bei einigen Konkurrenz-Softwareprodukten üblich ist, bei einem Drittanbieter befindet, ist er direkt auf dem Anwender-Server platziert. Dadurch entfällt die Sorge in Bezugnahme auf einen potenziellen Datenmissbrauch.

Ein weiterer Vorteil besteht in der Übersicht. Im Vergleich zu Google Analytics bietet Piwik mehr Übersichtlichkeit im Bereich Design. Dasselbe fällt bei der sehr raschen und auch für Laien verständlichen Ergebnispräsentation auf. Darüber hinaus hilft es dem User beim Erkennen, bei welchen Inhalten die Absprungrate besonders hoch ausfällt. Dadurch kann diese künftig vermieden werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit des Nutzers, eine IP-basierte ID zu erhalten. Dadurch ist es möglich, bestimmte Verhaltensverläufe zu erstellen. Die Nachteile bestehen hingegen in der nicht vorhandenen Möglichkeit von einstellbaren benutzerdefinierten Zeiträumen für Statistiken, in der fehlenden Option des Vergleichs von Zeiträumen miteinander sowie in der Abwesenheit von der Möglichkeit, unterschiedliche Statistiken miteinander zu kombinieren. Auch ist es nicht möglich, eine Verknüpfung zu Google AdWords herzustellen und eine benutzerdefinierte Berichterstellung zu erhalten.

Wichtige Regel für Nutzer

Wenn Sie die Vorteile erkannt und die Software zu Ihrem Vorteil nutzen möchten, sollten Sie bei der Anwendung trotzdem noch eine bedeutende Regel beachten. So ist es wichtig, dass Sie dem Einsatz des Tools rechtlich gesehen widersprechen können. Darüber hat der Webseitenbetreiber dem Landgericht Frankfurt am Main zufolge seine Nutzer eindeutig aufzuklären. Der Datenschutzbeauftragte mit dem Namen Thilo Weichert aus Schleswig-Holstein äußerte vor kurzem den Hinweis, dass Piwik aktuell das im Hinblick auf den Datenschutz freundlichste Verfahren zur Analyse sei. Alternative Tools wie zum Beispiel Google Analytics seien seiner Meinung nach in diesem Zusammenhang um einiges schlimmer. Er gab aber ebenso an, dass es die Vorgaben vonseiten des Telemediengesetzes einzuhalten habe.

Fazit: Sollten Sie Piwik nutzen?

Wir können Ihnen Piwik guten Gewissens weiterempfehlen. Die Installation erfolgt in schnellen und einfachen Schritten, die Software bietet eine ausreichende Performance und ebenso die statistische Auswertung gelingt einwandfrei. Ein weiterer Grund für die Nutzung von Piwik ist die mit dem Softwareprodukt verbundene Geld- und Zeitersparnis. Wer zudem noch Wert auf Datenschutz, Benutzerfreundlichkeit und Transparenz legt, ist mit Piwik sicherlich bestens bedient.

Sie möchten Piwik nutzen oder haben Fragen? Wir können Ihnen helfen! Nutzen Sie unser Kontaktformular oder nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Rückrufservice.

WordPress SEO PlugIn by Yoast

Search Engine Optimization – jeder, der eine Website betreibt und mit seinen Inhalten die Zielgruppe erreichen möchte, sollte sich mit diesem Thema beschäftigen. Nur mit einer entsprechenden SEO-Strategie gelingt es die Zielgruppe zu erreichen. Das SEO-Tool WordPress SEO PlugIn by Yoast, unterstützt Dich dabei, Deine Inhalte zu optimieren, um ein entsprechendes Suchmaschinen-Ranking zu realisieren.

 

Der Focus Keyphrase

Nachdem Du die SEO-Metadescription über Yoast vorgenommen hast, musst Du immer ein Focus Keyphrase eingegeben. Hierbei handelt es sich um das Keyword, das bei Google ranken soll und mit welchem Deine Zielgruppe Deine Website bei Google findet.
Ziel ist es, dass Deine Website mit ihren Inhalten bei möglichst vielen Personen auf den oberen Rängen in den Suchmaschinen angezeigt wird.

Nach Eingabe des Keywords analysiert das Yoast SEO PlugIn , ob das Keyword zu Deinen Inhalten passt und ob es auf der jeweiligen Seite vorkommt. In Form der Ampelfarben, zeigt Yoast an, wie gut der Beitrag für das Keyword optimiert ist und gibt Empfehlungen zur Verbesserung an. Werden diese Empfehlungen erfüllt, wechselt Yoast die Farben von Rot oder von Gelb auf Grün.

 

Wieso Du ein Focus Keyphrase brauchst

Eine gute SEO-Strategie beinhaltet die regelmäßige Veröffentlichung von neuen Inhalten und Blogbeiträgen auf Deiner Website. Allerdings ist es nicht hilfreich, Deine Website mit wahllosen Inhalten zu füllen. Um die richtigen Personen mit Deinen Inhalten zu erreichen, solltest Du qualitativ hochwertige Beiträge auf Basis einer Keyword-Strategie erstellen. YOAST SEO unterstützt Dich mit dem Focus Keyphrase dabei, Deine Inhalte dementsprechend zu optimieren.

 

In drei Schritten zum geeigneten Keyword

Ein geeignetes Keyword zu finden, gestaltet sich nicht immer ganz leicht. Grundsätzlich kann man sich aber an folgende Schritte halten, um die Keyword-Suche zu erleichtern:

 

Schritt 1: Finde ein Keyword, nach dem Deine Zielgruppe sucht

Deine Keyword-Strategie sollte Ideen liefern, über was geschrieben werden soll. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, eine solche Strategie für sich zu entwickeln. Wenn Du dein Keyword bei Google eingibst, schlägt die Suchmaschine Dir Inhalte vor, die mit diesem Keyword verbunden sind und am häufigsten bei Google gesucht werden. Anhand der Dir vorgeschlagenen Inhalte, kannst Du festlegen, ob eines der Keywords für Deinen eigenen Focus Keyphrase geeignet ist.

Schritt 2: Untersuche das Suchvolumen Ihres Keywords

Um das Suchvolumen Deines Keywords möglichst genau zu untersuchen, musst Du bei Google Ads auf die jeweilige Keyphrases bieten und deren Verhalten analysieren. Zu beachten ist jedoch, dass es sich bei dieser Möglichkeit um eine sehr kostspielige Methode handelt. Um diese Methode nutzen zu können, musst Du außerdem über ein Werbekonto bei Google verfügen.

Eine günstigere Alternative bietet Google Trends. Hier kannst Du das Suchvolumen zweier Keyphrases miteinander vergleichen, um so eine ungefähre Einschätzung über das Suchvolumen Deines Keywords zu treffen. Als Hilfestellung kann man außerdem die Keyphrases älterer Blogbeiträge gegeneinander aufwiegen.
Allerdings ist die Untersuchung des Suchvolumens mit Google Ads weitaus genauer als mit Google Trends.

Schritt 3: Google den Keyphrase

Du solltest Deinen Keyphrase einmal selbst googlen, um zu schauen, welche Seiten Dir von der Suchmaschine vorgeschlagen werden. Untersuche, ob die Dir vorgeschlagenen Seiten auch zu dem von Dir angedachten Inhalt Deiner eigenen Website mit dem Keyphrase passen und ob Dir eher Produkt- oder Content-Seiten angezeigt werden.

 

Wenn Du mehr zum Thema SEO erfahren möchtest, dann kontaktiere uns gerne. Gemeinsam holen wir das bestmögliche aus Deinem Online-Auftritt heraus.

 

Alte & neue sozialen Medien – Social Media Teil 1

Die altbekannten oder die neuen sozialen Medien – gehört hat es wahrscheinlich jeder schon, aber was ist es eigentlich genau? Wer nutzt es und wie kann es zu Marketingzwecken genutzt werden? Diese Fragen klären wir für Sie im Folgenden.

Was ist zu bedenken?

Die sozialen Medien sind seit einigen Jahren schon gar nicht mehr aus dem Marketing Mix wegzudenken. Welches soziale Netzwerk das Passende ist hängt dabei wesentlich vom Geschäftsmodell und der Zielgruppe ab, die angesprochen werden soll, damit die richtigen Kunden erreicht werden können. Generell kann man allerdings sagen, dass eine Kombination aus mehreren Social-Media-Kanälen immer sinnvoll ist.
Sowohl bestehende als auch neu gegründete Unternehmen sollten sich dabei gut überlegen, auf welchen Plattformen sie vertreten sein wollen, denn nicht jedes Unternehmen erreicht die gewünschte Reichweite oder Zielgruppe. Hier ist auch zu bedenken, dass man einen Zuständigen braucht, der sich intensiv mit der Umsetzung auseinandersetzen kann, damit die Vermarktung nicht auf der Strecke bleibt. Denn, wenn nur selten Etwas veröffentlicht wird, wird auch die Reichweite immer geringer.

Ein Ausschluss von Social Media ist allerdings auch keine gute Idee, da sich heutzutage Kunden aller Altersklassen einen Überblick der Produktpalette über das Internet machen. Bereits 90% aller deutschen Unternehmen, sind auf Social Media vertreten. Ein Ausschluss würde also ein eindeutiger Nachteil sein, da die Konkurrenz hier guten Zugang zu potenziellen Kunden gewinnen kann. Doch Social Media schafft nicht nur die Kundengewinnung – es kann auch die Bekanntheit steigern und das Image verbessern, wenn es richtig durchgesetzt wird.

Also denken Sie immer daran: ein aktives Social Media Marketing ist das A & O. Neben den bereits genannten Vorteilen bietet es Ihnen auch die Chance, Feedback direkt vom Kunden zu bekommen. Gerade für Gründer kann dies ein kostengünstiger und effizienter Weg sein.
Ebenfalls ein wichtiger Faktor: Werbung wird nicht gern gesehen oder gern übersehen. Seien Sie glaubwürdig und schaffen Sie Vertrauen zu Ihren (zukünftigen) Kunden.

Sie benötigen Unterstützung?

Fragen Sie sich nun, wie man das wohl bestmöglich umsetzen kann? Dann stehen wir Ihnen gern zur Seite. Schreiben Sie uns einfach eine Email an info@be-on.de und wir werden Ihnen bei der Umsetzung helfen, um Ihr Unternehmen im Online Marketing weiter nach vorn zu bringen.

Möchten Sie sich schon einen Überblick über die wichtigsten Social Media Plattformen machen? Dann lesen Sie gerne auch unseren weiteren Beiträge und überlegen Sie sich, welches Medium Sie gern nutzen möchten und welche Zielgruppe Sie damit erreichen wollen.

Snapchat und TikTok: folgt in Kürze

Was ist eine Heatmap-Analyse?

„Heatmaps“ werden nicht nur unter anderem beim Militär genutzt, um Temperaturunterschiede grafisch zu visualisieren. Eine weitere Möglichkeit ist das Verhalten von Webseitenbesuchern mittels einer Heatmap Analyse zu visualisieren. Um im nachfolgenden Text alles verstehen zu können, möchte ich mit einer Erklärung einiger themenrelevanter Begriffe beginnen.

Diesbezüglich muss zwischen folgenden Begriffen unterschieden werden:


Heatmap

Bereiche in denen der User am meisten klickt sind sogenannte „heiße“ Bereiche. Weiß werden Bereiche mit vielen Klicks dargestellt, während wenig beachtete Bereiche in Blau angezeigt werden. Diese Methode ermöglicht es dem Heatmap-Nutzer die Klicks der Besucher auszuwerten, sprich, zu schauen wo der User am meisten klickt.


Mouse Movement Heatmap

Nicht nur die Bereiche die der Besucher am meisten geklickt hat sind aufschlussreich, sondern auch die Bewegungen, die mit der Maus getätigt wurden. Der User richtet oftmals die Mouse unbewusst auf die Bereiche der Website, auf die er gerade schaut. Daraus kann man ableiten, welche Bereiche der Website von besonderer Relevanz für den Nutzer ist.


Clickmap

Die Clickmap wird oftmals umgangssprachlich „Confetti-Map“ genannt, da jeder Click einzeln angezeigt wird. Stellt man sich das einmal im inneren Auge vor, so kann man verstehen warum die Clickmap oftmals „Confettimap“ genannt wird.


Scrollmap

Hier werden die Farben Weiß und Blau wieder besonders relevant. Bereiche, die besonders oft angeschaut werden, sind mit der Farbe Blau gekennzeichnet. Nicht so häufig angeschaute Zonen der Website werden wieder in Blau gekennzeichnet. Experten schwören auf die Verwendung einer Kombination aus verschiedenen Analysesystemen, um ein möglichst exaktes Analyseergebnis zu erzielen, jedoch würden auch schon die oben genannten Systeme für eine digitale Verhaltensanalyse ausreichen.

 

Welchen Sinn haben die Heatmap Analysen?

Anhand exakter Analyseergebnissen können Sie die Navigation auf Ihrer Seite optimieren, sowie die Verweildauer der User auf der Website maximieren. In der Navigation der Seite ist es besonders wichtig, dass alle Elemente der Seite gezielt gesetzt werden, damit man den User bestmöglich durch die Seite führt und er den Weg nimmt, den man für ihn geebnet hat. Das Ziel ist es den Besucher zum Kauf eines Produktes zu führen. Natürlich können Sie bei der Entwicklung der Website vermuten, wie sich der Besucher verhalten wird. Aber mit Vermutungen lässt es sich schwieriger Geld verdienen, als mit Wissen.


Das sollten Sie bei einer Heatmap Analyse beachten:

Eine Heatmap Analyse macht erst Sinn, wenn Sie ausreichend Traffic erzielen. Bei wenigen Besuchern, die sich täglich auf die Seite „verirren“ ist sie daher aussichtslos. Heatmaps empfehlen sich nicht bei dynamischen Seiten, denn wenn sich die Inhalte ständig verändern, bekommt man keine wirklich messbaren Ergebnisse. Daher empfehlen wir die Heatmap Analyse bei statischen Seiten, deren Inhalt sich nicht ständig verändert.
Sie können sogenannte Split-Tests durchführen, bei denen die einzelnen Elemente nicht gleichzeitig, sondern nacheinander getestet werden. Haben Sie einige Punkte gefunden, die Sie unbedingt verändern müssen, verbessern Sie auf keinen Fall alle Faktoren gleichzeitig. Ändern Sie nach und nach einzelne Elemente, um bemessen zu können, ob die Änderung einen Erfolg mit sich bringt oder nicht. Verändern Sie gleichzeitig zu viele Dinge, fällt eine erneute Analyse äußerst schwer.


Vorteile durch die Heatmap Analyse auf einen Blick:

  • Steigerung der Verweildauer auf der Website
  • Optimierung der Navigation
  • Elemente bestmöglich platzieren
  • Content gezielt verfassen

 

 

Die wichtigsten Content-Trends

Hochqualitativer und personalisierter Content ist wichtiger denn je. Man braucht keine Glaskugel um abzusehen, dass auch noch kommendes Jahr Themen wie Voice Search oder Mobile First eine große Rolle spielen und Einfluss auf das Content Marketing und die Suchmaschinenoptimierung haben. Genau deswegen haben wir die wichtigsten Content-Trends für Sie zusammengefasst.

 

Einzigartiger Content

Im Gegensatz zu den englischsprachigen Websites hinken die deutschsprachigen Unternehmen im Bereich „einzigartigen“ Content stark hinterher. Seid kreativ, einzigartig und originell! Detaillierte und gewissenshafte Recherche bei der Themenwahl für den eigenen Content ist das A und O! Sie können sich nicht auf den Lorbeeren vergangener Texte und/oder unorigineller Inhalte aus der Vergangenheit ausruhen.

 

Relevanz sichern

Google davon zu überzeugen, dass Sie gute und relevante Inhalte auf Ihrer Seite haben, wird immer schwieriger. Es gibt eine Reihe von Faktoren, mit denen Google die Qualität von Inhalten bewertet. „Latent Semantic Indexing“ ist eine davon. Anhand von Milliarden von Seiten und Begriffen ermittelt Google, welche Begriffe verwandt sind, und zieht daraus Potentiale hinsichtlich der Begriffe, die in einem bestimmten Kontext wahrscheinlich erscheinen. Google entscheidet so, ob ihr Content wirklich „umfassend“ ist. Demnach ist es wichtig, neben der Verwendung richtiger Keywords, auch im Idealfall Begriffe zu verwenden, die dazu passen bzw. verwandt sind. Führen Sie regelmäßig ein „Content Screening“ durch und fragen Sie sich ob ihr Content noch umfassend und vor allen Dingen relevant für Ihre Zielgruppe ist.

 

Content-Budgets steigen

Die Konkurrenz schläft nicht: Unternehmen auf der ganzen Welt erkennen die Stärke des Content-Marketings und reagieren darauf entsprechend. Eine Umfrage des New Yorker Content Marketing Institutes ergab, dass rund 40 Prozent der Unternehmen erwarten, dass ihre Budgets für das Content-Marketing im Jahr 2018 steigen. Da Content-Marketing zu einem größeren und teureren Teil des durchschnittlichen Marketingbudgets wird, erwarten wir 2018 daher noch mehr Wettbewerb.

 

Voice Search

Hey Siri … OK Google … Alexa, wie ist das Wetter?
Die Sprachsuche findet immer bedeutsamerer Relevanz in unserem Alltag. Laut Studien sollen bis zum Jahr 2020 rund 50% aller Suchanfragen über Sprachsuche erfolgen. Neben Wetter, Musik und Nachrichten, sind es die lokalen Suchanfragen, die enorm zunehmen. Die Herausforderung ist nun, die Web-Inhalte speziell für Sprachsteuerung zu optimieren. Stellen Sie hierfür Ihre Inhalte möglichst klar und strukturiert da. Besonder für Lokale besteht hier großes Potential.

 

Video

Video-Content gehört zu den effektivsten Mitteln, um Ihre Markengeschichte zu kommunizieren, Ihr Wertversprechen zu erklären und sich zu positionieren. Vorallem bauen Sie damit Beziehungen zum Kunden auf und gewinnen neue Interessenten. Da auch Video-Algorithmen in der Suche stetig weiter verfeinert werden, wird Video-Content immer wertvoller, um Ihre Zielgruppe und deren Kaufbereitschaft zu vergrößern. Gut gemachter Video-Content verbreitet sich rasend, denn Google, Facebook und Twitter lieben Videos. Vergessen Sie das nicht!

 

Mobile „first“ – oder „only“?

2016 war der Wendepunkt – das erste Mal in der Geschichte übertraf die mobile Internetnutzung jene der Desktop- und Laptop-Computern. Content-Marketing muss sich an diese veränderte Landschaft anpassen. Deutlicher gesagt: Unternehmen ohne mobilfreundliche Websites werden den Anschluss verpassen und langfristig untergehen. Deswegen sollten Sie zuerst an mobile Lösungen denken – Mobile first! Je nach Ihrer Branche können Sie sogar den nächsten Schritt weiter gehen und „Mobile only“ in Betracht ziehen, sprich, exklusiven Content nur für Ihre mobilen Plattformen anbieten. So oder so gilt dabei: Geschriebener Inhalt wird sich ändern, um mobile Nutzer abzuholen. Kürzere Absätze, weniger Slideshows und einen Gesamtfokus auf der Einfachheit des kleinen Bildschirms.

8 gute Gründe warum Ihr Business einen Blog braucht

Blogs sind unglaublich wichtig für die Unternehmenskommunikation. Es bloggen die verschiedensten Unternehmen – auch Coca-Cola, Mercedes und Hornbach gehören dazu. Dabei ist ein Blog nicht nur für große Unternehmen relevant. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, welche häufig weniger bekannt sind, bietet ein Blog viele Chancen. Wir zeigen Ihnen 8 gute Gründe, warum Ihr Business einen Blog braucht.

 

1. Google-Ranking

Content Marketing ist wichtiger als je zuvor – nicht umsonst gibt es den Spruch: „Content ist King“.
Jedes Unternehmen hat das Ziel so gut wie möglich über Google gefunden zu werden, um neue Kunden gewinnen zu können. Content Marketing ist die einfachste Möglichkeit das Google Ranking zu erhöhen. Dabei gilt das Corporate Blogging (Veröffentlichen eines Unternehmensblogs) als Königsdisziplin des Content Marketing. Schreiben Sie also Blogbeiträge und erhöhen Sie dadurch Ihr Ranking auf Google, um Ihre Umsätze zu steigern.

 

2. Blog = kostenlose Werbung

Ein weiterer Grund für den Blog ist, dass Blogs nahezu kostenfreie Werbung sind. Sie benötigen jemanden, der Ihnen Texte schreibt und diese veröffentlicht. Ansonsten kostet Sie der Blog nichts, da er im Regelfall über Ihre eigene Website zu finden ist.

 

3. Kunden überzeugen

Der Blog dient hierbei nicht als eine reine Werbemaßnahme. Sie sollten also keine reinen Werbetexte veröffentlichen, da diese von Kunden nicht als interessant empfunden werden. Vielmehr soll durch den Blog ein Vertrauensverhältnis geschaffen werden, welches den Kunden von Ihrem Unternehmen überzeugen soll. Dadurch werden automatisch mehr Produkte gekauft oder Dienstleistungen gebucht. Versuchen Sie über Emotionen und spannende Themen interessante Inhalte zu schaffen, welche dem Kunden im Gedächtnis bleiben.

 

4. Von Wettbewerbern abheben

Obwohl Blogs so hilfreich sein können, gelingt es nur den wenigsten Unternehmen diese auch erfolgreich zu nutzen. Das kann sich allerdings jederzeit ändern und Ihr Wettbewerber könnte mit Ihrem Blog konkurrieren. Hier ist es umso wichtiger, sich von der Masse abzuheben und Persönlichkeit zu zeigen. Kunden sind schneller von Ihrem Produkt überzeugt, wenn Ihnen auch das Unternehmen gefällt und die gleichen Überzeugungen geteilt werden können.

 

5. Traffic auf der Website

Traffic ist eine beliebte Kennzahl bei der Analyse eines Unternehmens. Es beschreibt wie viele Besucher Ihre Website hat. Je höher also diese Kennzahl ist, desto besser. Ein Blog ist eine gute Möglichkeit um den Traffic auf der Website erhöhen. Durch den Blog gelangen mehr Besucher auf die eigene Seite, wodurch das Unternehmen und seine Produkte bekannter werden. Wichtig hierbei: Kennen Sie Ihre Zielgruppe. Denn nur wer die richtige Zielgruppe mit dem Blog anspricht, kann auch Kunden inspirieren und für Produkte begeistern.

 

6. Experte auf Ihrem Gebiet

Ein guter Grund für einen Blog ist es, sich selbst als Experten auf dem eigenen Gebiet zu positionieren. Bekommt der Kunde den Eindruck, Sie können Fragen und Probleme klären, so werden Sie in seinen Augen als Experte gelten. Eine mögliche Folge könnte sein, dass der Kunde bei künftigen Fragen, wieder auf Ihre Website gelangt und diese auch an Freunde weiterempfiehlt, wodurch weitere Kunden gewonnen werden können. Dies sorgt für eine steigende Markenbekanntheit.

 

7. Kontakt zu Lesern

Über mögliche Kontaktformulare oder Kommentarfunktionen kann der Leser Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Ihr Unternehmen wird dadurch greifbarer und kann direkt auf Fragen oder Wünsche von potenziellen Kunden eingehen.

 

8. Touchpoints

Tatsächlich reicht es in der heutigen Zeit nicht aus, Blogbeiträge nur im eigenen Blog zu veröffentlichen, denn nur wenige Leser finden diesen direkten Weg. Nutzen Sie Ihre Social-Media-Kanäle, um die Reichweite ihrer Beiträge zu erhöhen. Dadurch können mehr Touchpoints über das Internet geschaffen werden, wodurch mehr potenzielle Kunden erreicht werden können.

Die wichtigsten Social Media-KPIs

Facebook und Instagram sind schon fast alte Hüte, dennoch gilt Social Media Monitoring in vielen Unternehmen noch immer als Neuland.
Selten werden konkrete Ziele verfolgt und von einer Strategie ist kaum etwas zu hören. „Wir posten einfach mal irgendwas.“, tönt es oft aus den Chefetagen.
Wo keine konkreten Ziele verfolgt werden, ist ein Messen der Social Media Performance ein unbekanntes Tool.
Ihr Chef will aber sicher irgendwann Zahlen und Fakten sehen und genau dafür haben wir für Sie die wichtigsten Social Media-KPIs etwas näher beleuchtet.

Leistungskennzahlen, sogenannte Key Performance Indikatoren, zeigen Ihnen wichtige Werte über Ihre Marke. Social Media-KPIs deuten aber nicht nur auf Erfolge hin, sondern machen auch sichtbar, auf welchen Feldern Sie sich noch verbessern können.

 

Follower und Fans: Wie viele Personen folgen Ihnen

Dies ist der wohl am einfachsten ermittelbare KPI: Wie vielen Personen gefällt Ihr Account? Diese Fans oder Follower erhalten Ihren Content direkt in der Timeline angezeigt. Bei Instagram und Twitter heißen sie Follower, auf den Unternehmens-Seiten auf Facebook nennt man sie Fans. Je mehr organische Fans Sie haben, desto beliebter und bedeutender ist Ihr Social Web-Auftritt. Finden Sie in einer tiefergehenden Analyse heraus, ob die Follower und Fans auch qualitativ zu Ihrem Unternehmen passen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, diese auch zu „monetarisieren“? Ein lokales Restaurant hätte beispielsweise nicht viele Vorteile durch 1.000 Fans, die in Peking wohnen.

Reichweite: Die potenzielle Größe Ihres Publikums

Die Reichweite gibt an, wie hoch die Anzahl Ihrer potentiellen Leserschaft ist. Sie ist eine Datenkennzahl, mit der sich die Größe des Publikums ermitteln lässt, das Sie mit einer Nachricht potenziell erreichen können. Doch Achtung: Die Reichweite bedeutet nicht, dass auch all diese Personen Ihren Beitrag unter Garantie zu sehen kriegen. Sie wird durch einen komplexen Vorgang berechnet, in den die Anzahl Ihrer Follower, Ihrer Shares und Seitenaufrufe sowie der Nettozuwachs der Follower-Anzahl im Lauf der Zeit einfließen.

Net Promoter Score: Wie viele Nutzer empfehlen Sie weiter

Der Net Promoter Score (NPS), auch Promotorenüberhang genannt, ist eine wichtige Kennzahl zur Kundenzufriedenheit und -loyalität. Der NPS gibt an, wie zufrieden Ihre User mit einem Unternehmen und dessen Produkten und/oder Dienstleistungen sind. Der Wert quantifiziert die Bereitschaft zur Weiterempfehlung. Auf einer Skala von 1 bis 10 wird bewertet, wie wahrscheinlich es ist, Ihr Produkt einem Freund oder Kollegen weiterzuempfehlen. Die Leute, die darauf mit 9 oder 10 antworten, werden als Promotoren (Förderer) bezeichnet, die die mit 7 oder 8 bewerten als Passive und die mit 6 oder darunter als Detraktoren (Kritiker). Der Prozentsatz der Kunden, die sich als Detraktoren erwiesen haben, wird vom Prozentsatz der Promotoren abgezogen und so erhält man den Net Promoter Score eines Unternehmens.

Veröffentlichungen: Das ist Ihr Output

Hier ist einfaches Zählen angesagt: Wie viele Postings oder Beiträge haben Sie in einem bestimmten Zeitraum online gestellt? Dieser Hardfact deutet auf Ihre generelle Social-Media-Aktivität hin und bildet somit die Grundlage all Ihrer KPIs. Keine Postings, kein Erfolg.

 

Conversions: Wie viele Zielabschlüsse verzeichnen Sie

Die Conversion ist auch im Social Media einer der aussagekräftigsten KPIs. Um den Wert messbar zu machen, richten Sie wie gewohnt Conversions für die Website, oder auch der App ein. Anschließend kann in Google Analytics im Bereich Akquisition unter Social Media eingesehen werden, welcher Channel wie viele Conversions generiert. Somit können Sie nachvollziehen, welche Plattform qualitativ am meisten auf Ihre definierten Ziele einzahlt. Beachten Sie dabei aber immer, dass Social Media kein primärer Absatzkanal ist. Facebook und Co. sind vor allem für Imagesteigerung, Kundendialog oder Erhöhung des Bekanntheitsgrades perfekte Mittel. Die Umsatzsteigerung sollte erst an zweiter Stelle stehen.

Sentiment: Tonalität der Beiträge

Der Sentiment misst die Tonalität aller Beiträge über Ihre Marke und ist somit ein optimaler Gradmesser für Ihr Image im Web. Dieser Wert zeigt Ihnen, was Ihr Publikum von Ihrer Marke oder Unternehmen hält. Hierbei wird mithilfe linguistischer Datenverarbeitung analysiert, ob sich hinter einer Social Media-Erwähnung eine freundliche oder ablehnende Einstellung verbirgt. Die Einordnung kann in „positiv, neutral, negativ“ oder aber nach Emotion oder Tonfall erfolgen, wie z. B. Zufriedenheit, Dankbarkeit, Angst und Unbehagen. Auf der Grundlage der erhobenen Daten können Sie einen Stärke-Index ermitteln. Bei dieser qualitativen Auswertungsmethode kann ein eigenes Scoring oder Auswertungsmodell angewendet werden. Je höher Ihr Stärke-Index ist, desto positiver werden Ihre Themen, Marken oder Produkte in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Share of Voice: Anteil der Erwähnungen der eigenen Marke im Vergleich zum Wettbewerb

Beim Share of Voice wird gemessen, wie oft Ihre Marke im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern im Social Web Erwähnung findet. In den meisten Fällen wird dieser als Prozentsatz aller Erwähnungen für eine vordefinierte Gruppe von Mitbewerbern angegeben. Ebenso wie beim Share of Buzz sollten Sie diesen KPI über einen längeren Zeitraum betrachten, um eine Entwicklung erkennen zu können. Erfassen Sie den Wert nicht nur kumuliert für alle Plattformen auf denen Sie aktiv sind. Schauen Sie sich den Share of Voice für jeden Kanal einmal einzeln an, so können Sie Chancen noch genauer erkennen und die Performance vergleichen. Die Messung können Sie auch für einzelne Produkte oder Kampagnen vornehmen. Dies ermöglicht Ihnen einen noch besseren Einblick in den öffentlichen Dialog rund um die zu beobachtenden Suchbegriffe.

Engagement: Likes, Shares und Kommentare

Das Engagement umfasst Shares, Kommentare und Likes zu einem Beitrag. Verzeichnen Sie einen hohe Engagement-Wert, bedeutet dies (in den allermeisten Fällen), dass Ihr Beitrag eine hohe Relevanz und Viralität aufweist. Kommentare sind Antworten und Rückmeldungen, die User auf Ihren Social Media-Plattformen hinterlassen. Kommentare zeigen Ihnen, wie interaktionsfreudig Ihre Follower sind und ermöglichen einen echten Dialog. Social Shares bezeichnen geteilten Content, wie z. B. einen Retweet auf Twitter. Je häufiger Ihre Inhalte über Ihr erweitertes Netzwerk geteilt werden, desto höher wird Ihre Reichweite. So erreichen Sie neue Zielgruppen und steigern Ihre Bekanntheit und im Idealfall die Fanzahl. Diese Engagement-Zahlen sind aber mit Vorsicht zu genießen: Zwar sind sie eine solide Richtschnur, doch können die Daten nicht plattformübergreifend vergleichbar gemacht werden und sind somit nie ganz eindeutig.

Click-Through-Rate: Vom View zum Klick

Die Click-Through-Rate, zu Deutsch Klickrate, gibt an, wie viele der Nutzer, die Ihre Anzeige gesehen haben, auch geklickt haben. Der Wert wird in Prozent angegeben. Der Einsatz von Tracking-URLs macht es möglich, herauszufinden, wie viele Link-Klicks tatsächlich durch die Impressionen eines Posts erzeugt wurden.

Share of Buzz: Beitragsaufkommen im Social Web

Als Share of Buzz bezeichnet man die Anzahl der relevanten Beiträge zu einem bestimmten Suchbegriff in einem definierten Zeitraum. Dieser KPI ist fester Bestandteil in beinahe jedem gängigen Social Media Monitoring Tool. Betrachten Sie den Share of Buzz über einen längeren Zeitraum hinweg, können Sie daran sehr verlässlich ablesen, welche Kampagnen oder Marketing-Aktivitäten Einfluss auf die Quantität des Buzz haben.

Onpage Optimierung: Gute Rankings basieren nicht allein auf guten Inhalten

Damit Seitenbetreiber von diesem Privileg profitieren können, sollten sie Suchmaschinen das Crawling der eigenen Website vereinfachen. Diese haben schließlich das Interesse, Suchenden die passenden Antworten auf ihre Fragen zu geben. Fragen, die Seitenbetreiber am liebsten mit ihrer eigenen Website beantworten.

Wer seine Website erfolgreich in Suchmaschinen platzieren will, sollte versuchen, ein tieferes Verständnis für deren Funktionsweise zu bekommen. Es sollte als Privileg angesehen werden, über die Suchergebnisse zielgruppenrelevanten Traffic zu erhalten. Wenn Sie professionelle SEO Beratung wünschen kontaktieren Sie uns gerne.

Worauf legen Suchmaschinen wert?

Damit die eigene Website zu den relevanten Fragen beziehungsweise Keywords gefunden wird, müssen die Crawler der Suchmaschinen die relevanten Unterseiten erreichen, deren Inhalte interpretieren und korrekt verarbeiten. Erst dann landen sie im Index und werden gegebenenfalls zu passenden Suchanfragen ausgeliefert.

Heutzutage geht es in fast allen Bereichen um Energie und Effizienz – so auch bei Suchmaschinen. Jede Website erhält ein bestimmtes Index- und Crawlingbudget, das den Crawlern den für eine Domain veranschlagten Zeitaufwand vorgibt. Webmaster können hier entscheidende Fehler machen, indem sie die vorhandenen Budgets für die falschen Ressourcen verwenden. Mithilfe einiger Hinweise können sie die Relevanz einzelner Inhalte festlegen. Suchmaschinen verstehen diese Hinweise, setzen davon ausgehend Prioritäten und lassen sich somit in gewissem Ausmaß steuern.

Die Anweisungen im Detail

Webmaster, die verstanden haben, dass sie mit den vorhandenen Budgets sorgsam haushalten sollten, können von den Ressourcen, die ihnen die Suchmaschine zur Verfügung stellt, bestmöglich profitieren. Doch worauf achten Crawler? Welche Hinweise sind für sie relevant und beeinflussen die Verarbeitung einer Website? Diese Fragen soll dieser Artikel beantworten.

Schütze dich vor Duplicate Content

Vielen Webmastern ist nicht bewusst, dass doppelte Inhalte zu Problemen führen. Zum einen fällt es Suchmaschinen schwer, das „richtige“ Dokument für Suchanfragen auszuliefern. Zum anderen verschwenden doppelte Inhalte das vorhandene Crawling-Budget, sodass relevante Inhalte möglicherweise nicht in den Index gelangen. Suchmaschinen werden immer besser darin, doppelte Inhalte zu erkennen und das erstgenannte Problem zu beheben. Für Webmaster resultieren doppelte Inhalte aber dennoch in einer Verschwendung des eigenen Budgets.

In einigen Fällen lassen sich doppelte Inhalte nicht vermeiden. Seitenbetreiber sollten den Crawlern unter diesen Umständen im Quelltext erklären, wie sie damit umgehen sollen. Hilfreich sind dabei folgende Möglichkeiten:

  • Das Meta-Tag „noindex“: Es sorgt dafür, dass eine Webseite nicht in den Index aufgenommen wird. Das Meta-Tag wird in den <head> der Seite geschrieben und sieht folgendermaßen aus: <meta name=“robots“ content=“noindex“>. Es hilft dabei, die doppelte Indexierung von „Duplicate Content“ zu vermeiden.
  • Das Canonical-Tag: Es wird genutzt, wenn sich mehrere Seiten kaum oder gar nicht voneinander unterscheiden. Die „Duplikate“ einer Seite verweisen per Canonical-Tag auf das „Original“. Webmaster erklären der Suchmaschine damit, welche Unterseite in den Index aufgenommen und bei passenden Suchanfragen ausgeliefert werden soll. Auch das Canonical-Tag wird in den <head> der Seite geschrieben und sieht folgendermaßen aus: <link rel=“canonical“ href=“http://www.beispiel.de/“>.
  • Korrekte Statuscodes: Seitenbetreiber sollten auf korrekte Statuscodes achten, damit Suchmaschinen wichtige Ressourcen sparen. Die folgenden Statuscodes sind für Suchmaschinen besonders relevant:
    • Statuscode 200 – OK: Er signalisiert den Crawlern, dass mit dieser Seite alles in Ordnung ist und dass ein Dokument erreichbar ist. Wichtig: Sollte es sich um eine Fehlerseite handeln, die eigentlich den Status 404 erhalten sollte, dann muss diese auch als 404-Seite gekennzeichnet werden. Ist das nicht der Fall, spricht man von „Soft 404“-Fehlern.
    • Statuscode 301 – Moved Permanently: Ist eine Ressource dauerhaft unter einer anderen URL vorhanden, sollte die Weiterleitung per Statuscode 301 erfolgen. Dieser Statuscode sorgt dafür, dass relevanter „Linkjuice“ weitergegeben wird. Wenn also eine Weiterleitung dauerhaft und nicht temporär ist, nutze immer „Statuscode 301“.
    • Statuscode 302 – Found: Beim Statuscode 302 erhalten Crawler die Information, dass eine Webseite nur temporär unter einer anderen URL erreichbar ist. Dadurch wird kein „Linkjuice“ an das neue Linkziel weitergegeben.
    • Statuscode 404 – Not found: Ein 404-Fehler erklärt Crawlern, dass ein Dokument nicht unter der angegebenen URL verfügbar ist – ein schlechtes Zeichen. Webmaster sollten die Anzahl dieser Fehler gering halten. Die Webmaster-Tools helfen, 404-Fehler auf der eigenenWebsite aufzuspüren.
    • Statuscode 500 – Internal Server Error: Wenn Server einen internen Fehler feststellen, geben sie meist einen Statuscode 500 aus. Crawler beenden an dieser Stelle häufig das Crawling und kommen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zurück, damit der Server nicht zusätzlich belastet wird.
    • Statuscode 503 – Service Unavailable: Wird der Statuscode 503 ausgeben, ist der Server überlastet oder wird gewartet. Für Crawler ist das ein Hinweis darauf, dass sie ihre Arbeit zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen sollten. Mithilfe des Header-Felds „Retry-After“ können Webmaster angeben, wann der Server wieder in der Lage ist, externe Anfragen zu bearbeiten.

Vermeide Weiterleitungsketten

Weiterleitungsketten (auch „Redirect-Chains“) rauben Crawlern wichtige Ressourcen. Webmaster sollten diese deshalb bestmöglich vermeiden. Die inkorrekte Nutzung von Statuscodes kann dazu führen, dass „Linkjuice“ nicht weitergegeben wird, weshalb Seitenbetreiber mit dem korrekten Statuscode (meist 301) auf neue Linkziele verweisen sollten. Suchmaschinen brechen das Crawling der Weiterleitungsketten teilweise ab. Auf mobilen Geräten sorgen sie außerdem für steigende Ladezeiten

Strukturiere deine Website mit Sitemaps

Sitemaps bieten die Chance, Crawlern schon zu Beginn ihrer Arbeit einen Überblick zu geben und Prioritäten zu setzen. Sie können inhaltlich separiert werden und lassen sich auch nach Datentyp trennen. so gibt es Sitemaps für:

  • Inhalte,
  • Videos,
  • Bilder,
  • News,
  • mobile Inhalte.

Damit sie gefunden wird, sollte die Sitemap in der robots.txt der Website stehen. Ist die maximale Größe limitiert, können Webmaster einen Master erstellen, der alle weiteren Sitemaps enthält. Die einzelnen Sitemaps können Seitenbetreiber außerdem in den Google-Webmaster-Tools einreichen. So lässt sich kontrollieren, inwieweit die Sitemaps bereits von der Suchmaschine bearbeitet wurden.

Mithilfe folgender Attribute können Webmaster dem Crawler weitere Informationen zukommen lassen:

  • <changefreq>: Dieses Attribut gibt an, wie häufig sich der Inhalt des Dokuments ändert und wann ein Recrawl angebracht ist. Es stehen folgende Attribute zur Auswahl: alwayshourlydailyweeklymonthlyyearlynever. Seitenbetreiber können mithilfe dieser Attribute beispielsweise auch einzelne Seitenbereiche kennzeichnen, deren Inhalte sich seltener ändern, Archive sind hierfür ein gutes Beispiel.
  • <priority>: Webmaster, die in der Sitemap die Wertigkeit einzelner Unterseiten unterscheiden möchten, können das mit diesem Attribut tun. Es gibt an, wie hoch die Priorität eines einzelnen Dokuments im Vergleich zu allen anderen Dokumenten ist. Der Standardwert liegt bei „0,5“, die gesamte Spanne liegt zwischen „0,1“ und „1,0“. Mithilfe dieses Attributs können Webmaster der Suchmaschine mitteilen, welche Dokumente ihnen besonders wichtig sind, damit die Suchmaschine hierfür mehr Ressourcen aufwendet.
  • <lastmod>: Das Attribut gibt an, wann eine Sitemap das letzte Mal geändert wurde. Wichtig: Es geht hierbei nicht um die Inhalte, sondern um die Sitemap. Der Einsatz dieses Attributs ist also nur nach der Anpassung der Sitemap nötig.

 

4. Mache schwer crawlbare Inhalte verständlich

Crawler hatten in der Vergangenheit teilweise Schwierigkeiten mit Ajax-basierten Inhalten. Obwohl die Verarbeitung mittlerweile besser geworden ist, sollten Webmaster den Crawlern bei der Verarbeitung aller Unterseiten helfen. Wenn Ajax genutzt wird, um Content dynamisch nachzuladen, sollte folgendes beachtet werden:

  • Damit Crawler die per Ajax ausgezeichneten Elemente verarbeiten, müssen sie ausgezeichnet werden. Hierzu müssen den Crawlern andere URLs zur Verfügung gestellt werden, wie Google in einer Anleitung erklärt.
  • Die URLs müssen ein Token in den Hash-Fragmenten enthalten, das den Crawlern den Ajax-Inhalt signalisiert. Bei eindeutigen Seiten handelt es sich bei dem Token um ein Ausrufungszeichen.
  • Die Crawler müssen für jede zu indexierende URL vom Server einen HTML-Snapshot erhalten, der alle für den Nutzer sichtbaren Inhalte enthält. Damit der Server weiß, welche Version er den Crawlern geben muss, ändert dieser temporär die Ajax-URL. Er ersetzt den Hashwert (#!) in „?_escaped_fragment_=“ und erfragt damit den Snapshot.
  • Bei Seiten, die ohne Hash-Fragmente indexiert werden sollen (beispielsweise die Startseite oder einzelne Unterseiten), muss folgendes Meta-Tag in den <head> der Seite eingefügt werden: <meta name=“fragment“ content=“!“>. Auch hier wird ein HTML-Snapshot für die jeweilige Seite benötigt, die Crawler vom Server erfragen können.
  • In den Sitemaps sollten die URLs eingetragen werden, die auch so in dieser Form indexiert werden sollen.

Um als Webmaster sicher zu gehen, dass die Suchmaschine alle Ajax-Inhalte verarbeiten und indexieren konnte, sollte man es mithilfe der Google-Webmaster-Tools prüfen. Im Bereich „Crawling“ findet man den Menüpunkt „Abruf wie durch Google“. Hier müssen Nutzer nur die URL mit dem Hashwert (#!) eintragen und auf „Abrufen und rendern“ klicken.

Nutze die Vorteile von internen Links

Mithilfe von internen Links können Seitenbetreiber die wichtigsten Unterseiten ihrer Website definieren. Die Häufigkeit, mit der ein Dokument verlinkt wird, signalisiert Crawlern dessen Priorität. Besonders wichtig ist auch die Erreichbarkeit: Je schneller eine Unterseite von der Startseite aus erreichbar ist, desto größer ihre Bedeutung. Seitenbetreiber sollten demnach eine flache Hierarchie wählen oder alle Unterseiten mithilfe von optimierten Paginierungen, Linkmodulen oder Sitemaps zur Verfügung stellen.

Schaffe Zusammenhänge

Crawler haben Probleme, den Zusammenhang zweier Unterseiten zu erkennen, insbesondere, wenn es sich um paginierte Artikel handelt. Seitenbetreiber können hier mit den Attributen <rel=“next“> und <rel=“prev“> abhelfen. Sie werden im <head> einer Webseite hinterlegt und stellen so eine Beziehung zwischen mehreren Dokumenten her.

Das Attribut <rel=“next“> verweist auf die nächsten Teile eines Dokuments, <rel=“prev“> auf die vorherigen Teile. Crawler erkennen dadurch nicht nur den Zusammenhang zweier Webseiten, sondern auch ihre Reihenfolge.

7. Stelle strukturierte Inhalte bereit

Strukturierte Daten bieten Seitenbetreibern eine weitere Möglichkeit, dem Crawler zusätzliche Informationen über die auf einer Webseite hinterlegten Inhalte zu geben. Sie werden mittels Tags auf den Unterseiten eingebunden und wirken sich teilweise auf deren Darstellung in den Suchergebnissen aus. Man spricht in diesem Kontext auch von „Rich Snippets“. Es gibt sie unter anderem für folgende Informationstypen:

  • Bewertungen
  • Veranstaltungen
  • Personen
  • Breadcrumbs
  • Rezepte
  • Produkte
  • Unternehmen
  • Musik

Um zu testen, ob diese Daten innerhalb des Dokuments korrekt ausgezeichnet wurden, bietet Google ein „Test-Tool für strukturierte Daten“. Wir bieten professionelle SEO Workshops und Schulungen an.