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Diese KPIs sollten Sie tracken!

Key Performance Indikatoren messen

Läuft die Website oder die Verkäufe in eurem Onlineshop nicht so recht, sollten ihr dringend die KPIs (Kennzahlen) eurer Webauftritte tracken. Ohne messbaren Kenngrößen kann der Erfolg der Website oder des Onlineshops nicht nachgewiesen werden.

Doch welche KPIs sind wirklich wichtig und warum? Hier findet ihr die Antwort! Vor der Analyse steht eine genaue Zieldefinition an. Denn wer nicht weiß was er erreichen möchte, kann nicht messen, ob er erfolgreich ist. Obwohl die Kennzahlen als Erfolgsmesser von Branche zu Branche unterschiedlich sind, gibt es ein paar Klassiker, die für jeden Marketing Manager Erfolg oder Misserfolg klar aufzeigen können.

KPI

Seitenaufrufe

Die Zahl der Seitenaufrufe bezeichnet die Zahl aller Sichtkontakte der Website. Im digitalen Marketing gehört diese Kenngröße zu einem absoluten Standard zur Messung von Erfolg und Misserfolg. Faustregel: Je mehr Page Impressions eine Website aufweisen kann, desto attraktiver ist die Seite in der Regel auch für eure Zielgruppe. Um einen falschen Eindruck zu vermeiden, solltet ihr die Seitenaufrufe und Page Impressions immer mit anderen KPIs betrachten.

Einzelne Seitenaufrufe

Die Anzahl der der einzelnen Seitenaufrufe zeigt, wie viele einzelne Unterseiten die Nutzer, unabhängig von der Anzahl der Besuche, aufrufen. Hier fließen auch mehrfach Besuche mit ein. Besucht eine Person mehrfach eure Website, so wird dieser als ein Unique Visitor gezählt. Die Zahl der Seitenaufrufe zeigt an, wie viele Unterseiten einer Website angezeigt worden sind, unabhängig von den Unique Visitors. Das ganze läuft über die Nutzung von Cookies und Pixeln, die beim Nutzer gesetzt und durch Analysetools ausgewertet werden. Ein exaktes Tracking ohne Messfehler ist kaum möglich, da Website-Nutzer immer die Möglichkeit haben, Cookies zu löschen oder zu blockieren.

Verweildauer

Die Verweildauer gibt an, wie lange ein User während eines Besuches auf der Website bleibt. Hierbei misst ein Analysetool die Zeit zwischen dem ersten Aufruf und dem Absprung von einer Website. Springen die Besucher schon nach wenigen Sekunden wieder von der Seite ab, so lassen sich Rückschlüsse auf etwaige Defizite im Content oder in der Bedienung ziehen. Auch hier ist es wichtig zu beachten, dass verschiedene Analysetools verschiedene Ansätze zur Messung der Verweildauer nutzen und eine hundertprozentige und fehlerfreie Analyse nicht möglich ist.

Conversion Rate

Die Conversion Rate gibt an, wie viele Interessenten auf eurer Website tatsächlich eine zuvor festgelegte Aktion durchführen. Solch ein Abschluss muss nicht immer der Kauf eines Produkts sein. Neben vielen weiteren Möglichkeiten ist das Abonnieren eines Newsletters beispielsweise eine Trackingoption.

Setzt euch die Ziele, die ihr erreichen wollt und misst daraufhin euren Erfolg. Die Conversion Rate ist, insbesondere für Onlinehändler, der KPI schlechthin, um herauszufinden, wie gut eure Webperformance die Geschäftsziele unterstützt.

Absprungrate

Die Absprungrate ist sicherlich nicht die erfreulichste Rate, aber dennoch eine sehr wichtige Kennzahl. An dieser Kennzahl könnt ihr unmissverständlich feststellen, wie viel Prozent der Besucher nur eine einzige Seite ansehen und diese direkt wieder verlassen. Diese Kennzahl ist ein wichtiges Indiz für die Qualität der Website. Ist die Usability schlecht und das Webdesign unübersichtlich, so springen die Besucher schnell wieder von der Seite ab und kommen nicht zum Abschluss in Form einer Conversion.

Fazit

Findet heraus, woher euer Website-Traffic kommt. So könnt ihr fundierte Entscheidungen darüber treffen, worauf ihr eure Zeit und Budget konzentrieren solltet. Zieht immer mehrere KPIs bei der Messung des Erfolges in Betracht und verlasst euch nicht auf nur einen Indikatoren.