Was ist eine Heatmap-Analyse?

„Heatmaps“ werden nicht nur unter anderem beim Militär genutzt, um Temperaturunterschiede grafisch zu visualisieren. Eine weitere Möglichkeit ist das Verhalten von Webseitenbesuchern mittels einer Heatmap Analyse zu visualisieren. Um im nachfolgenden Text alles verstehen zu können, möchte ich mit einer Erklärung einiger themenrelevanter Begriffe beginnen.

Diesbezüglich muss zwischen folgenden Begriffen unterschieden werden:


Heatmap

Bereiche in denen der User am meisten klickt sind sogenannte „heiße“ Bereiche. Weiß werden Bereiche mit vielen Klicks dargestellt, während wenig beachtete Bereiche in Blau angezeigt werden. Diese Methode ermöglicht es dem Heatmap-Nutzer die Klicks der Besucher auszuwerten, sprich, zu schauen wo der User am meisten klickt.


Mouse Movement Heatmap

Nicht nur die Bereiche die der Besucher am meisten geklickt hat sind aufschlussreich, sondern auch die Bewegungen, die mit der Maus getätigt wurden. Der User richtet oftmals die Mouse unbewusst auf die Bereiche der Website, auf die er gerade schaut. Daraus kann man ableiten, welche Bereiche der Website von besonderer Relevanz für den Nutzer ist.


Clickmap

Die Clickmap wird oftmals umgangssprachlich „Confetti-Map“ genannt, da jeder Click einzeln angezeigt wird. Stellt man sich das einmal im inneren Auge vor, so kann man verstehen warum die Clickmap oftmals „Confettimap“ genannt wird.


Scrollmap

Hier werden die Farben Weiß und Blau wieder besonders relevant. Bereiche, die besonders oft angeschaut werden, sind mit der Farbe Blau gekennzeichnet. Nicht so häufig angeschaute Zonen der Website werden wieder in Blau gekennzeichnet. Experten schwören auf die Verwendung einer Kombination aus verschiedenen Analysesystemen, um ein möglichst exaktes Analyseergebnis zu erzielen, jedoch würden auch schon die oben genannten Systeme für eine digitale Verhaltensanalyse ausreichen.

 

Welchen Sinn haben die Heatmap Analysen?

Anhand exakter Analyseergebnissen können Sie die Navigation auf Ihrer Seite optimieren, sowie die Verweildauer der User auf der Website maximieren. In der Navigation der Seite ist es besonders wichtig, dass alle Elemente der Seite gezielt gesetzt werden, damit man den User bestmöglich durch die Seite führt und er den Weg nimmt, den man für ihn geebnet hat. Das Ziel ist es den Besucher zum Kauf eines Produktes zu führen. Natürlich können Sie bei der Entwicklung der Website vermuten, wie sich der Besucher verhalten wird. Aber mit Vermutungen lässt es sich schwieriger Geld verdienen, als mit Wissen.


Das sollten Sie bei einer Heatmap Analyse beachten:

Eine Heatmap Analyse macht erst Sinn, wenn Sie ausreichend Traffic erzielen. Bei wenigen Besuchern, die sich täglich auf die Seite „verirren“ ist sie daher aussichtslos. Heatmaps empfehlen sich nicht bei dynamischen Seiten, denn wenn sich die Inhalte ständig verändern, bekommt man keine wirklich messbaren Ergebnisse. Daher empfehlen wir die Heatmap Analyse bei statischen Seiten, deren Inhalt sich nicht ständig verändert.
Sie können sogenannte Split-Tests durchführen, bei denen die einzelnen Elemente nicht gleichzeitig, sondern nacheinander getestet werden. Haben Sie einige Punkte gefunden, die Sie unbedingt verändern müssen, verbessern Sie auf keinen Fall alle Faktoren gleichzeitig. Ändern Sie nach und nach einzelne Elemente, um bemessen zu können, ob die Änderung einen Erfolg mit sich bringt oder nicht. Verändern Sie gleichzeitig zu viele Dinge, fällt eine erneute Analyse äußerst schwer.


Vorteile durch die Heatmap Analyse auf einen Blick:

  • Steigerung der Verweildauer auf der Website
  • Optimierung der Navigation
  • Elemente bestmöglich platzieren
  • Content gezielt verfassen

 

 

Die wichtigsten Content-Trends

Hochqualitativer und personalisierter Content ist wichtiger denn je. Man braucht keine Glaskugel um abzusehen, dass auch noch kommendes Jahr Themen wie Voice Search oder Mobile First eine große Rolle spielen und Einfluss auf das Content Marketing und die Suchmaschinenoptimierung haben. Genau deswegen haben wir die wichtigsten Content-Trends für Sie zusammengefasst.

 

Einzigartiger Content

Im Gegensatz zu den englischsprachigen Websites hinken die deutschsprachigen Unternehmen im Bereich „einzigartigen“ Content stark hinterher. Seid kreativ, einzigartig und originell! Detaillierte und gewissenshafte Recherche bei der Themenwahl für den eigenen Content ist das A und O! Sie können sich nicht auf den Lorbeeren vergangener Texte und/oder unorigineller Inhalte aus der Vergangenheit ausruhen.

 

Relevanz sichern

Google davon zu überzeugen, dass Sie gute und relevante Inhalte auf Ihrer Seite haben, wird immer schwieriger. Es gibt eine Reihe von Faktoren, mit denen Google die Qualität von Inhalten bewertet. „Latent Semantic Indexing“ ist eine davon. Anhand von Milliarden von Seiten und Begriffen ermittelt Google, welche Begriffe verwandt sind, und zieht daraus Potentiale hinsichtlich der Begriffe, die in einem bestimmten Kontext wahrscheinlich erscheinen. Google entscheidet so, ob ihr Content wirklich „umfassend“ ist. Demnach ist es wichtig, neben der Verwendung richtiger Keywords, auch im Idealfall Begriffe zu verwenden, die dazu passen bzw. verwandt sind. Führen Sie regelmäßig ein „Content Screening“ durch und fragen Sie sich ob ihr Content noch umfassend und vor allen Dingen relevant für Ihre Zielgruppe ist.

 

Content-Budgets steigen

Die Konkurrenz schläft nicht: Unternehmen auf der ganzen Welt erkennen die Stärke des Content-Marketings und reagieren darauf entsprechend. Eine Umfrage des New Yorker Content Marketing Institutes ergab, dass rund 40 Prozent der Unternehmen erwarten, dass ihre Budgets für das Content-Marketing im Jahr 2018 steigen. Da Content-Marketing zu einem größeren und teureren Teil des durchschnittlichen Marketingbudgets wird, erwarten wir 2018 daher noch mehr Wettbewerb.

 

Voice Search

Hey Siri … OK Google … Alexa, wie ist das Wetter?
Die Sprachsuche findet immer bedeutsamerer Relevanz in unserem Alltag. Laut Studien sollen bis zum Jahr 2020 rund 50% aller Suchanfragen über Sprachsuche erfolgen. Neben Wetter, Musik und Nachrichten, sind es die lokalen Suchanfragen, die enorm zunehmen. Die Herausforderung ist nun, die Web-Inhalte speziell für Sprachsteuerung zu optimieren. Stellen Sie hierfür Ihre Inhalte möglichst klar und strukturiert da. Besonder für Lokale besteht hier großes Potential.

 

Video

Video-Content gehört zu den effektivsten Mitteln, um Ihre Markengeschichte zu kommunizieren, Ihr Wertversprechen zu erklären und sich zu positionieren. Vorallem bauen Sie damit Beziehungen zum Kunden auf und gewinnen neue Interessenten. Da auch Video-Algorithmen in der Suche stetig weiter verfeinert werden, wird Video-Content immer wertvoller, um Ihre Zielgruppe und deren Kaufbereitschaft zu vergrößern. Gut gemachter Video-Content verbreitet sich rasend, denn Google, Facebook und Twitter lieben Videos. Vergessen Sie das nicht!

 

Mobile „first“ – oder „only“?

2016 war der Wendepunkt – das erste Mal in der Geschichte übertraf die mobile Internetnutzung jene der Desktop- und Laptop-Computern. Content-Marketing muss sich an diese veränderte Landschaft anpassen. Deutlicher gesagt: Unternehmen ohne mobilfreundliche Websites werden den Anschluss verpassen und langfristig untergehen. Deswegen sollten Sie zuerst an mobile Lösungen denken – Mobile first! Je nach Ihrer Branche können Sie sogar den nächsten Schritt weiter gehen und „Mobile only“ in Betracht ziehen, sprich, exklusiven Content nur für Ihre mobilen Plattformen anbieten. So oder so gilt dabei: Geschriebener Inhalt wird sich ändern, um mobile Nutzer abzuholen. Kürzere Absätze, weniger Slideshows und einen Gesamtfokus auf der Einfachheit des kleinen Bildschirms.

Gute Fotos – der Schlüssel zum perfekten Digitalmarketing

Content Marketing ist ohne Bilder unvorstellbar. Ein Content-Marketing-Inhalt mit einem visuellen Element, wird nach einer Studie von Buzzsumo und Okdork.com doppelt so häufig in den Social Media Kanälen geteilt wie ein Beitrag ohne grafischen Elemente. Vor allem sind einzigartige, authentische Bilder wirkungsvoll, die bei der Zielgruppe Emotionen hervorrufen.

 

Bilder als wichtig(st)er Bestandteil deines Content Marketings

 „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – Wer kennt diesen Spruch nicht? Dieser Satz ist eine einfache Metapher, welche es aber zu einhundert Prozent auf den Punkt bringt. Eine Seite lebt vom inhaltlichen Mehrwert. Gute Bilder schaffen genau das. Sie schaffen Vertrauen und beleben den Seitenrhytmus. Ein einfacher Text ohne Bilder spricht andere Areale des Gehirns an, als ein Text mit Bild. Das Bild spricht Areale an, in denen viel mehr Emotionen liegen, als in den Arealen für Textverarbeitung. Das Gehirn nimmt viel schneller Bilder war, als einen geschriebenen Text. Das ist zum Beispiel beim Öffnen einer Website von extremen Wert, wenn man dabei bedenkt, dass der erste Eindruck in Bruchteilen einer Sekunde getroffen wird.

„In der Kürze liegt die Würze“, so oder so ähnlich kann man es ausdrücken. Das Interessante an visuellem Content ist, dass sie es uns ermöglichen, in Sekundenbruchtteilen eine Botschaft zu vermitteln. 55% der User verbringen weniger als 15 Sekunden aktiv mit dem Lesen von Content. Grafiken und ausdrucksstarke Bilder ermöglichen es auch komplexe Thematiken und Zusammenhänge kompakt, einfach und unterhaltsam zu transportieren. Social Media ist für Content Marketing das A und O. Es wäre verschwendetes Potenzial, wenn wir unsere User nicht mit einfachen Mitteln dazu animieren mit unseren Content zu interagieren, sprich sie zu liken, zu teilen und zu kommentieren.

 

Bilder lockern alles etwas auf

Der Einstieg auf einer Website soll möglichst leicht und angenehm sein. Textwüsten sind im Content Marketing ein absolutes No-go. Sie machen es dem Leser nur unnötig schwer. Durch visuelle Elemente kreieren wir einladende Inhalte, die zum Verweilen und zum Lesen animieren. Neben dem positiven Effekt einen Text durch Bilder aufzuwerten und zu verschönern, schaffen wir es das Gefühl vermitteln, den Text ohne großen Aufwand überfliegen und verstehen zu können.

 

Wir können Bilder schnell und einfach konsumieren

Denken Sie an eine Bau-oder Bastelanleitung. Bilder untermauern Texte und können zur Verdeutlichung des Inhaltes beitragen. In diesem Fall können sie einzelne Arbeitsschritte besser erklären und zeigen, wie das Endergebnis im optimalsten Falle aussehen könnte. Unser Gehirn verarbeitet und versteht Bilder unverzüglich, einen Text dagegen zu verstehen, dauert viel länger. Haben sie in einer IKEA-Bauanleitung schon einmal erklärende Texte gefunden? Oder denken wir in die Richtung Gastronomie und Food. Sehen wir ein Bild eines Gerichtes, verarbeitet unser Gehirn unverzüglich die Informationen und löst Emotionen und im besten Falle ein Verlangen nach dem Produkt in uns aus. Würde uns die Pizza in einer Produktbeschreibung samt Zutaten und Aussehen beschrieben werden, würden wir vermutlich innerhalb weniger Sekunden aufhören den Text zu lesen und dieses Produkt nicht kaufen. Der Mensch trifft täglich im Durchschnitt 20.000 Entscheidungen, davon fast alle im Unterbewusstsein. Wir sollten es schaffen, dass unser Content zu einer positiven Entscheidung führt.


Gute Bilder machen deinen Content einzigartig

Qualität statt Quantität. Qualitative, kreative, hochwertige und selbstgemachte Bilder sind wahnsinnig aussagekräftig. Sie wirken immer einzigartiger und persönlicher als Stockfotos. Stockfotos sind prinzipiell nicht schlecht und nichts Verwerfliches, dennoch merkt der User relativ schnell, dass es sich um 0815-Stockfotos handelt.

 

Abschließende Worte

Verschwenden Sie nicht das Potential Ihres Marketing Contents!
Verwenden Sie Bilder, die Ihre Geschichte und Ihren Content unterstützen und aufwerten!
Verpassen Sie Ihrer Firma, Ihrem Lokal, oder Ihren Produkten ein neues und hochwertiges Image, welches für das äußere Erscheinungsbild essentiell ist.

Denken Sie immer dran: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“

 

Das Online-Analyse-Tool Matomo

Google Analytics. Marktführer mit 80% Anteil unter den Web-Analysen-Diensten. Ein kleiner Code-Schnipsel genügt und schon kann es losgehen.
Klingt als wenn es die Lösung schlechthin ist, aber Google Analytics birgt einige Schattenseiten. Ein limitierter Dienst, kommerziell, was die Datenqualität angeht verbesserungswürdig und vor allem rechtlich nicht ganz unbedenklich. Matomo räumt viele dieser Defizite aus dem Weg. Mit seiner Open-Source-Anwendung und gerade einmal knapp über zwei Prozent Marktanteil hat Matomo trotzdem noch viel Potential – vor allem was die Nutzerzahlen betrifft.

Matomo läuft auf unseren eigenen Servern und nicht auf fremden Servern, wie Google Analytics zum Beispiel. Zunächst bedeutet das bei der Installation und Einrichtung mehr Arbeit, welche sich aber im späteren Verlauf als sehr hilfreich erweist.

 

Datenschutzkonformität mit EU-Recht

Matomo bietet den Nutzern Rechtssicherheit und enstpricht den Datenschutzvorschriften der EU. Für Unternehmen die rechtlich zum Datenschutz verpflichtet sind, ist das von besonderer Relevanz. Die Rechtssicherheit entsteht durch den Ort der Speicherung. Da die gewonnenen Daten auf dem eigenen Server und nicht auf Servern von Drittanbietern gespeichert werden, liegt die Datenhoheit bei einem selbst – dem Seitenbetreiber.

Man stellt Google nicht alle Daten zur Verfügung, was besonders wichtig ist, wenn man andere Google-Dienste wie AdSense oder AdWords nutzt.

 

Exaktere Analysen durch hohe Datenqualität

Die Datenerhebung von Matomo ist wesentlich weitreichender als die von Google Analytics und somit auch aussagekräftiger. Jede Customer-Journey wird 1:1 aufgezeichnet. So werden die Bewegungsdaten des Users bis auf die Personenebene betrachtet. Matomo-Nutzer finden so zum Beispiel leichter heraus was bei den Besuchern besonders gut ankommt oder an welchen Punkten es zu Seitenabsprüngen kommt. Jede Interaktion eines Besuchers kann durch ein individuelles Customer-Tracking nachvollzogen werden. Valide Erkentnisse enstehen erst dann, wenn möglichst alle echten Besucher erfasst und alle Spammer herausgefiltert werden. Das Tool respektiert die Privatsphäre des Besuchers und wird somit im Gegensatz zu anderen Web-Analyse-Tools nicht durch AdBlocker blockiert oder gestört. Spammer können die Analyse-Daten nicht verfälschen, da Referrer-Spam durch eine sich ständig erweiternde Blacklist herausgefiltert wird.

 

Keine Limits für Aktionen und Webseiten

Google Analytics ist auf maximal zehn Millionen Aktionen pro Monat limitiert. Bei Matomo werden für die Auswertung stets alle Daten zusammengezogen. Da keine Speicherlimits bestehen, ist eine Langzeitauswertung über Zeiträume von zwei Jahren und mehr möglich! Matomo begrenzt die Anzahl der Webseiten pro Account nicht. Google Analytics beschränkt den Nutzer auf 50 verschiedene Projekte. Mehr nicht. Der Dienst von Matomo scheint nun schon sehr umfassend zu sein. Zudem kommt aber noch, dass der Dienst um Plugins erweitert werden kann. 70 verschiedene Plugins stehen zur Zeit im Marketplace, die von Anwendern programmiert und kostenlos, teils kostenpflichtig zur Verfügung gestellt werden.

 

Matomo erfordert mehr Eigeninitiative

Matomo hat sehr viele Vorteile gegenüber Google Analytics und dem stehen nur sehr wenige Nachteile gegenüber. Zusätzlich kommen Kosten beim Hosting auf einen zu, wenn man noch keine eigenen Server oder einen eigenen Webspace besitzt. Matomo ist ein sehr übersichtliches und intuitives Tool, was es Neueinsteigern leicht macht sich zurecht zu finden.

 

Bekannter ist – wie so oft – nicht gleich besser!

Matomo ist eine Open-Source-Anwendung die auf die „Schwarmintelligenz“ der Anwender setzt. Dadurch ist Matomo flexibler und innovativer zugleich. Das Programmierer-Team konnte viele Nachteile des Marktführers Google Analytics ausmerzen. Ein großer und wichtiger Punkt ist die strikte Einhaltung des Datenschutzrechts, welche Unternehmern und Privatnutzern elementare Rechtssicherheit bietet. Bei Matomo gibt keine Anwendungslimits und ist dabei kostenfrei.
Wer Matomo und die Datenkrake Google Analytics vergleichen will, ist dazu herzlich eingeladen. Beide Analyse-Tools können problemlos parallel genutzt werden.

Digital Employer Branding: So gestalten Sie die Candidate Journey richtig!

Ein paar offene Stellenangebote hier, eine lieblos gepflegte Karriereseite da. Das Digital Employer Branding steckt bei den meisten Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Meist spiegeln die Karriereportale der Arbeitgeber nicht authentisch und richtig wieder, was das Unternehmen wirklich ausmacht. In der mordernen Zeit kann das aber zu einem großen Problem werden. Wer es verpasst seine eigene Arbeitgebermarke auf dem Markt optimal zu positionieren, wird dieses schneller zu spüren bekommen, als ihm lieb ist.

Jetzt kommt es auf die richtigen Strategien und die passenden Medien an.


Employer Branding ist doch Personal Recruiting?

Nein. Employer Branding setzt auf die Mechanismen und Kanäle des klassischen Marketings. Die Maßnahmen fokussieren sich auf die Unternehmen als Arbeitgebermarke und nicht auf die Produkte oder Dienstleistungen.
Platzieren Sie sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Markt und nutzen Sie dafür die verschiedenen Kanäle, die sich Ihnen bieten, um sich von den Wettbewerbern abzusetzen.


Der richtige Personalmarketingmix macht es aus!

Employer Branding: Sie steigern nicht nur die Effizienz Ihres Personal Recruitings, sie erhöhen auf Dauer auch die Qualität Ihrer Bewerber!
Schöpfen Sie ungenutztes Potenzial aus, denn nicht genutztes Potential ist verschwendetes Potential.


Welche Kanäle gibt es überhaupt für mein Employer Branding?

Diese Kanäle können Sie für Ihr Employer Branding nutzen:

  • Intranet
  • Website
  • Mitarbeiterblog
  • Digital Workplace
  • Apps
  • Social Media
  • Content Marketing
  • SEO und SEA

Überlegen Sie genau welche Zielgruppe und welchen Bewerber Sie ansprechen.
Danach müssen Sie ihre Inhalte zielgerichtet und möglichst authentisch an den Mann oder die Frau bringen.
Zeigen Sie auf Ihrer Karriereseite Gründe auf, warum Sie für den Arbeitnehmer interessant sind und was sie als Arbeitgeber ausmacht.


Welcher Kanal bietet welchen Mehrwert?

Videos und Bilder – Sie lösen Emotionen beim Besucher Ihres Kanals aus. Texte dahingegen langweilen schnell den Leser.
Präsentieren Sie auf Ihrer Website echte Menschen aus Ihrem Betrieb, die als Testimonials für Ihre Firma dienen.
Ihre Website ist Ihre digitale Visitenkarte – nutzen Sie alle Möglichkeiten, um eine perfekte und strukturierte Website zu erstellen.
Dabei helfen wir Ihnen gerne!

Karriereseiten sind auf den Social Media Plattformen schon weit verbreitet, jedoch bieten Sie auch die größten Stolperfallen.
Schnell wird der Newsfeed vernachlässigt, Kommentare und Anfragen nicht beantwortet.
Schafft man es aber die Stolperfallen zu umgehen, bietet eine Karriereseite in den Social Media Kanälen einen großen Vorteil: Sie haben unmittelbaren Kontakt mit Ihren potentiellen Bewerbern und können Fragen schnell und persönlich beantworten. Dies hinterlässt immer einen guten Eindruck!

Apps für Karriere und Mitarbeiter bieten der Genration Y, der jungen und mobilen Zielgruppe, einen guten Touchpoint, denn diese nutzen die Zeit im Wartezimmer, in der Bahn oder in langweiligen Vorlesungen in der Uni oft für App-Nutzung. Bieten Sie eine gute und vielseitige Mischung aus Entertainment und Informationen, die den User nicht langweilen.


Der Digital Workplace als interner Hub für Ihre Employer Brand

Nicht nur externes Branding ist wichtig, sondern auch das interne Employer Branding. Die Weiterentwicklung des Social Intranets lebt von den Inhalten der Mitarbeiter. Mitarbeiter reden – präsentieren Sie sich auch Ihren Arbeitnehmern als attraktiver Arbeitgeber.

Ein digitaler Arbeitsplatz bietet die Möglichkeit für eine effiziente Kollaboration und soziale Vernetzungen. Informationen, Kommunikation, Zusammenarbeit und Prozessautomatisierung stehen hier als Aspekte im Vordergrund. Daraus ergibt sich automatisch ein modernes und positives Arbeitgeberimage, das Ihre Mitarbeiter nach außen tragen.


Die drei Steps zum erfolgreichen Employer Branding:

Schritt 1: Arbeitgebermarke bilden

Positionieren Sie Ihr Unternehmen als Arbeitgebermarke.

Geben Sie Ihrer Zielgruppe und den potentiellen Bewerbern ein Arbeitgeberversprechen, welches Sie einhalten können!


Schritt 2: Recruiting Process

Bieten Sie die passenden Features an den richtigen Touchpoints an, denn die Usability spielt auch im Employer Branding eine entscheidende Rolle. Gestalten Sie Ihre Karriereseite oder den Social Media-Auftritt in jedem Fall zielgruppengerecht und legen Sie messbare KPIs (Key Performance Indikatoren) fest.


Schritt 3: Kanäle pflegen

Sind die Kanäle entwickelt und online, geht es jetzt um die kontinuierliche Pflege. Ein Blog muss regelmäßig mit gutem Inhalt gefüllt werden. Genauso verhält es sich mit den Social Media Kanälen. Liegt Ihr Kanal, Ihr Feed oder Ihre Website brach, wirft das kein gutes Licht auf Ihr Unternehmen.


Fazit

Gewinnen Sie durch gutes Employer Branding gute Arbeitnehmer und genießen Sie den positiven Nebeneffekt: Nachhaltiges Marketing und zufriedene Mitarbeiter!
Rekrutieren Sie noch heute den Führungsnachwuchs von morgen.

Die wichtigsten Social Media-KPIs

Facebook und Instagram sind schon fast alte Hüte, dennoch gilt Social Media Monitoring in vielen Unternehmen noch immer als Neuland.
Selten werden konkrete Ziele verfolgt und von einer Strategie ist kaum etwas zu hören. „Wir posten einfach mal irgendwas.“, tönt es oft aus den Chefetagen.
Wo keine konkreten Ziele verfolgt werden, ist ein Messen der Social Media Performance ein unbekanntes Tool.
Ihr Chef will aber sicher irgendwann Zahlen und Fakten sehen und genau dafür haben wir für Sie die wichtigsten Social Media-KPIs etwas näher beleuchtet.

Leistungskennzahlen, sogenannte Key Performance Indikatoren, zeigen Ihnen wichtige Werte über Ihre Marke. Social Media-KPIs deuten aber nicht nur auf Erfolge hin, sondern machen auch sichtbar, auf welchen Feldern Sie sich noch verbessern können.

 

Follower und Fans: Wie viele Personen folgen Ihnen

Dies ist der wohl am einfachsten ermittelbare KPI: Wie vielen Personen gefällt Ihr Account? Diese Fans oder Follower erhalten Ihren Content direkt in der Timeline angezeigt. Bei Instagram und Twitter heißen sie Follower, auf den Unternehmens-Seiten auf Facebook nennt man sie Fans. Je mehr organische Fans Sie haben, desto beliebter und bedeutender ist Ihr Social Web-Auftritt. Finden Sie in einer tiefergehenden Analyse heraus, ob die Follower und Fans auch qualitativ zu Ihrem Unternehmen passen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, diese auch zu „monetarisieren“? Ein lokales Restaurant hätte beispielsweise nicht viele Vorteile durch 1.000 Fans, die in Peking wohnen.

Reichweite: Die potenzielle Größe Ihres Publikums

Die Reichweite gibt an, wie hoch die Anzahl Ihrer potentiellen Leserschaft ist. Sie ist eine Datenkennzahl, mit der sich die Größe des Publikums ermitteln lässt, das Sie mit einer Nachricht potenziell erreichen können. Doch Achtung: Die Reichweite bedeutet nicht, dass auch all diese Personen Ihren Beitrag unter Garantie zu sehen kriegen. Sie wird durch einen komplexen Vorgang berechnet, in den die Anzahl Ihrer Follower, Ihrer Shares und Seitenaufrufe sowie der Nettozuwachs der Follower-Anzahl im Lauf der Zeit einfließen.

Net Promoter Score: Wie viele Nutzer empfehlen Sie weiter

Der Net Promoter Score (NPS), auch Promotorenüberhang genannt, ist eine wichtige Kennzahl zur Kundenzufriedenheit und -loyalität. Der NPS gibt an, wie zufrieden Ihre User mit einem Unternehmen und dessen Produkten und/oder Dienstleistungen sind. Der Wert quantifiziert die Bereitschaft zur Weiterempfehlung. Auf einer Skala von 1 bis 10 wird bewertet, wie wahrscheinlich es ist, Ihr Produkt einem Freund oder Kollegen weiterzuempfehlen. Die Leute, die darauf mit 9 oder 10 antworten, werden als Promotoren (Förderer) bezeichnet, die die mit 7 oder 8 bewerten als Passive und die mit 6 oder darunter als Detraktoren (Kritiker). Der Prozentsatz der Kunden, die sich als Detraktoren erwiesen haben, wird vom Prozentsatz der Promotoren abgezogen und so erhält man den Net Promoter Score eines Unternehmens.

Veröffentlichungen: Das ist Ihr Output

Hier ist einfaches Zählen angesagt: Wie viele Postings oder Beiträge haben Sie in einem bestimmten Zeitraum online gestellt? Dieser Hardfact deutet auf Ihre generelle Social-Media-Aktivität hin und bildet somit die Grundlage all Ihrer KPIs. Keine Postings, kein Erfolg.

 

Conversions: Wie viele Zielabschlüsse verzeichnen Sie

Die Conversion ist auch im Social Media einer der aussagekräftigsten KPIs. Um den Wert messbar zu machen, richten Sie wie gewohnt Conversions für die Website, oder auch der App ein. Anschließend kann in Google Analytics im Bereich Akquisition unter Social Media eingesehen werden, welcher Channel wie viele Conversions generiert. Somit können Sie nachvollziehen, welche Plattform qualitativ am meisten auf Ihre definierten Ziele einzahlt. Beachten Sie dabei aber immer, dass Social Media kein primärer Absatzkanal ist. Facebook und Co. sind vor allem für Imagesteigerung, Kundendialog oder Erhöhung des Bekanntheitsgrades perfekte Mittel. Die Umsatzsteigerung sollte erst an zweiter Stelle stehen.

Sentiment: Tonalität der Beiträge

Der Sentiment misst die Tonalität aller Beiträge über Ihre Marke und ist somit ein optimaler Gradmesser für Ihr Image im Web. Dieser Wert zeigt Ihnen, was Ihr Publikum von Ihrer Marke oder Unternehmen hält. Hierbei wird mithilfe linguistischer Datenverarbeitung analysiert, ob sich hinter einer Social Media-Erwähnung eine freundliche oder ablehnende Einstellung verbirgt. Die Einordnung kann in „positiv, neutral, negativ“ oder aber nach Emotion oder Tonfall erfolgen, wie z. B. Zufriedenheit, Dankbarkeit, Angst und Unbehagen. Auf der Grundlage der erhobenen Daten können Sie einen Stärke-Index ermitteln. Bei dieser qualitativen Auswertungsmethode kann ein eigenes Scoring oder Auswertungsmodell angewendet werden. Je höher Ihr Stärke-Index ist, desto positiver werden Ihre Themen, Marken oder Produkte in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Share of Voice: Anteil der Erwähnungen der eigenen Marke im Vergleich zum Wettbewerb

Beim Share of Voice wird gemessen, wie oft Ihre Marke im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern im Social Web Erwähnung findet. In den meisten Fällen wird dieser als Prozentsatz aller Erwähnungen für eine vordefinierte Gruppe von Mitbewerbern angegeben. Ebenso wie beim Share of Buzz sollten Sie diesen KPI über einen längeren Zeitraum betrachten, um eine Entwicklung erkennen zu können. Erfassen Sie den Wert nicht nur kumuliert für alle Plattformen auf denen Sie aktiv sind. Schauen Sie sich den Share of Voice für jeden Kanal einmal einzeln an, so können Sie Chancen noch genauer erkennen und die Performance vergleichen. Die Messung können Sie auch für einzelne Produkte oder Kampagnen vornehmen. Dies ermöglicht Ihnen einen noch besseren Einblick in den öffentlichen Dialog rund um die zu beobachtenden Suchbegriffe.

Engagement: Likes, Shares und Kommentare

Das Engagement umfasst Shares, Kommentare und Likes zu einem Beitrag. Verzeichnen Sie einen hohe Engagement-Wert, bedeutet dies (in den allermeisten Fällen), dass Ihr Beitrag eine hohe Relevanz und Viralität aufweist. Kommentare sind Antworten und Rückmeldungen, die User auf Ihren Social Media-Plattformen hinterlassen. Kommentare zeigen Ihnen, wie interaktionsfreudig Ihre Follower sind und ermöglichen einen echten Dialog. Social Shares bezeichnen geteilten Content, wie z. B. einen Retweet auf Twitter. Je häufiger Ihre Inhalte über Ihr erweitertes Netzwerk geteilt werden, desto höher wird Ihre Reichweite. So erreichen Sie neue Zielgruppen und steigern Ihre Bekanntheit und im Idealfall die Fanzahl. Diese Engagement-Zahlen sind aber mit Vorsicht zu genießen: Zwar sind sie eine solide Richtschnur, doch können die Daten nicht plattformübergreifend vergleichbar gemacht werden und sind somit nie ganz eindeutig.

Click-Through-Rate: Vom View zum Klick

Die Click-Through-Rate, zu Deutsch Klickrate, gibt an, wie viele der Nutzer, die Ihre Anzeige gesehen haben, auch geklickt haben. Der Wert wird in Prozent angegeben. Der Einsatz von Tracking-URLs macht es möglich, herauszufinden, wie viele Link-Klicks tatsächlich durch die Impressionen eines Posts erzeugt wurden.

Share of Buzz: Beitragsaufkommen im Social Web

Als Share of Buzz bezeichnet man die Anzahl der relevanten Beiträge zu einem bestimmten Suchbegriff in einem definierten Zeitraum. Dieser KPI ist fester Bestandteil in beinahe jedem gängigen Social Media Monitoring Tool. Betrachten Sie den Share of Buzz über einen längeren Zeitraum hinweg, können Sie daran sehr verlässlich ablesen, welche Kampagnen oder Marketing-Aktivitäten Einfluss auf die Quantität des Buzz haben.

Onpage Optimierung: Gute Rankings basieren nicht allein auf guten Inhalten

Damit Seitenbetreiber von diesem Privileg profitieren können, sollten sie Suchmaschinen das Crawling der eigenen Website vereinfachen. Diese haben schließlich das Interesse, Suchenden die passenden Antworten auf ihre Fragen zu geben. Fragen, die Seitenbetreiber am liebsten mit ihrer eigenen Website beantworten.

Wer seine Website erfolgreich in Suchmaschinen platzieren will, sollte versuchen, ein tieferes Verständnis für deren Funktionsweise zu bekommen. Es sollte als Privileg angesehen werden, über die Suchergebnisse zielgruppenrelevanten Traffic zu erhalten. Wenn Sie professionelle SEO Beratung wünschen kontaktieren Sie uns gerne.

Worauf legen Suchmaschinen wert?

Damit die eigene Website zu den relevanten Fragen beziehungsweise Keywords gefunden wird, müssen die Crawler der Suchmaschinen die relevanten Unterseiten erreichen, deren Inhalte interpretieren und korrekt verarbeiten. Erst dann landen sie im Index und werden gegebenenfalls zu passenden Suchanfragen ausgeliefert.

Heutzutage geht es in fast allen Bereichen um Energie und Effizienz – so auch bei Suchmaschinen. Jede Website erhält ein bestimmtes Index- und Crawlingbudget, das den Crawlern den für eine Domain veranschlagten Zeitaufwand vorgibt. Webmaster können hier entscheidende Fehler machen, indem sie die vorhandenen Budgets für die falschen Ressourcen verwenden. Mithilfe einiger Hinweise können sie die Relevanz einzelner Inhalte festlegen. Suchmaschinen verstehen diese Hinweise, setzen davon ausgehend Prioritäten und lassen sich somit in gewissem Ausmaß steuern.

Die Anweisungen im Detail

Webmaster, die verstanden haben, dass sie mit den vorhandenen Budgets sorgsam haushalten sollten, können von den Ressourcen, die ihnen die Suchmaschine zur Verfügung stellt, bestmöglich profitieren. Doch worauf achten Crawler? Welche Hinweise sind für sie relevant und beeinflussen die Verarbeitung einer Website? Diese Fragen soll dieser Artikel beantworten.

Schütze dich vor Duplicate Content

Vielen Webmastern ist nicht bewusst, dass doppelte Inhalte zu Problemen führen. Zum einen fällt es Suchmaschinen schwer, das „richtige“ Dokument für Suchanfragen auszuliefern. Zum anderen verschwenden doppelte Inhalte das vorhandene Crawling-Budget, sodass relevante Inhalte möglicherweise nicht in den Index gelangen. Suchmaschinen werden immer besser darin, doppelte Inhalte zu erkennen und das erstgenannte Problem zu beheben. Für Webmaster resultieren doppelte Inhalte aber dennoch in einer Verschwendung des eigenen Budgets.

In einigen Fällen lassen sich doppelte Inhalte nicht vermeiden. Seitenbetreiber sollten den Crawlern unter diesen Umständen im Quelltext erklären, wie sie damit umgehen sollen. Hilfreich sind dabei folgende Möglichkeiten:

  • Das Meta-Tag „noindex“: Es sorgt dafür, dass eine Webseite nicht in den Index aufgenommen wird. Das Meta-Tag wird in den <head> der Seite geschrieben und sieht folgendermaßen aus: <meta name=“robots“ content=“noindex“>. Es hilft dabei, die doppelte Indexierung von „Duplicate Content“ zu vermeiden.
  • Das Canonical-Tag: Es wird genutzt, wenn sich mehrere Seiten kaum oder gar nicht voneinander unterscheiden. Die „Duplikate“ einer Seite verweisen per Canonical-Tag auf das „Original“. Webmaster erklären der Suchmaschine damit, welche Unterseite in den Index aufgenommen und bei passenden Suchanfragen ausgeliefert werden soll. Auch das Canonical-Tag wird in den <head> der Seite geschrieben und sieht folgendermaßen aus: <link rel=“canonical“ href=“http://www.beispiel.de/“>.
  • Korrekte Statuscodes: Seitenbetreiber sollten auf korrekte Statuscodes achten, damit Suchmaschinen wichtige Ressourcen sparen. Die folgenden Statuscodes sind für Suchmaschinen besonders relevant:
    • Statuscode 200 – OK: Er signalisiert den Crawlern, dass mit dieser Seite alles in Ordnung ist und dass ein Dokument erreichbar ist. Wichtig: Sollte es sich um eine Fehlerseite handeln, die eigentlich den Status 404 erhalten sollte, dann muss diese auch als 404-Seite gekennzeichnet werden. Ist das nicht der Fall, spricht man von „Soft 404“-Fehlern.
    • Statuscode 301 – Moved Permanently: Ist eine Ressource dauerhaft unter einer anderen URL vorhanden, sollte die Weiterleitung per Statuscode 301 erfolgen. Dieser Statuscode sorgt dafür, dass relevanter „Linkjuice“ weitergegeben wird. Wenn also eine Weiterleitung dauerhaft und nicht temporär ist, nutze immer „Statuscode 301“.
    • Statuscode 302 – Found: Beim Statuscode 302 erhalten Crawler die Information, dass eine Webseite nur temporär unter einer anderen URL erreichbar ist. Dadurch wird kein „Linkjuice“ an das neue Linkziel weitergegeben.
    • Statuscode 404 – Not found: Ein 404-Fehler erklärt Crawlern, dass ein Dokument nicht unter der angegebenen URL verfügbar ist – ein schlechtes Zeichen. Webmaster sollten die Anzahl dieser Fehler gering halten. Die Webmaster-Tools helfen, 404-Fehler auf der eigenenWebsite aufzuspüren.
    • Statuscode 500 – Internal Server Error: Wenn Server einen internen Fehler feststellen, geben sie meist einen Statuscode 500 aus. Crawler beenden an dieser Stelle häufig das Crawling und kommen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zurück, damit der Server nicht zusätzlich belastet wird.
    • Statuscode 503 – Service Unavailable: Wird der Statuscode 503 ausgeben, ist der Server überlastet oder wird gewartet. Für Crawler ist das ein Hinweis darauf, dass sie ihre Arbeit zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen sollten. Mithilfe des Header-Felds „Retry-After“ können Webmaster angeben, wann der Server wieder in der Lage ist, externe Anfragen zu bearbeiten.

Vermeide Weiterleitungsketten

Weiterleitungsketten (auch „Redirect-Chains“) rauben Crawlern wichtige Ressourcen. Webmaster sollten diese deshalb bestmöglich vermeiden. Die inkorrekte Nutzung von Statuscodes kann dazu führen, dass „Linkjuice“ nicht weitergegeben wird, weshalb Seitenbetreiber mit dem korrekten Statuscode (meist 301) auf neue Linkziele verweisen sollten. Suchmaschinen brechen das Crawling der Weiterleitungsketten teilweise ab. Auf mobilen Geräten sorgen sie außerdem für steigende Ladezeiten

Strukturiere deine Website mit Sitemaps

Sitemaps bieten die Chance, Crawlern schon zu Beginn ihrer Arbeit einen Überblick zu geben und Prioritäten zu setzen. Sie können inhaltlich separiert werden und lassen sich auch nach Datentyp trennen. so gibt es Sitemaps für:

  • Inhalte,
  • Videos,
  • Bilder,
  • News,
  • mobile Inhalte.

Damit sie gefunden wird, sollte die Sitemap in der robots.txt der Website stehen. Ist die maximale Größe limitiert, können Webmaster einen Master erstellen, der alle weiteren Sitemaps enthält. Die einzelnen Sitemaps können Seitenbetreiber außerdem in den Google-Webmaster-Tools einreichen. So lässt sich kontrollieren, inwieweit die Sitemaps bereits von der Suchmaschine bearbeitet wurden.

Mithilfe folgender Attribute können Webmaster dem Crawler weitere Informationen zukommen lassen:

  • <changefreq>: Dieses Attribut gibt an, wie häufig sich der Inhalt des Dokuments ändert und wann ein Recrawl angebracht ist. Es stehen folgende Attribute zur Auswahl: alwayshourlydailyweeklymonthlyyearlynever. Seitenbetreiber können mithilfe dieser Attribute beispielsweise auch einzelne Seitenbereiche kennzeichnen, deren Inhalte sich seltener ändern, Archive sind hierfür ein gutes Beispiel.
  • <priority>: Webmaster, die in der Sitemap die Wertigkeit einzelner Unterseiten unterscheiden möchten, können das mit diesem Attribut tun. Es gibt an, wie hoch die Priorität eines einzelnen Dokuments im Vergleich zu allen anderen Dokumenten ist. Der Standardwert liegt bei „0,5“, die gesamte Spanne liegt zwischen „0,1“ und „1,0“. Mithilfe dieses Attributs können Webmaster der Suchmaschine mitteilen, welche Dokumente ihnen besonders wichtig sind, damit die Suchmaschine hierfür mehr Ressourcen aufwendet.
  • <lastmod>: Das Attribut gibt an, wann eine Sitemap das letzte Mal geändert wurde. Wichtig: Es geht hierbei nicht um die Inhalte, sondern um die Sitemap. Der Einsatz dieses Attributs ist also nur nach der Anpassung der Sitemap nötig.

 

4. Mache schwer crawlbare Inhalte verständlich

Crawler hatten in der Vergangenheit teilweise Schwierigkeiten mit Ajax-basierten Inhalten. Obwohl die Verarbeitung mittlerweile besser geworden ist, sollten Webmaster den Crawlern bei der Verarbeitung aller Unterseiten helfen. Wenn Ajax genutzt wird, um Content dynamisch nachzuladen, sollte folgendes beachtet werden:

  • Damit Crawler die per Ajax ausgezeichneten Elemente verarbeiten, müssen sie ausgezeichnet werden. Hierzu müssen den Crawlern andere URLs zur Verfügung gestellt werden, wie Google in einer Anleitung erklärt.
  • Die URLs müssen ein Token in den Hash-Fragmenten enthalten, das den Crawlern den Ajax-Inhalt signalisiert. Bei eindeutigen Seiten handelt es sich bei dem Token um ein Ausrufungszeichen.
  • Die Crawler müssen für jede zu indexierende URL vom Server einen HTML-Snapshot erhalten, der alle für den Nutzer sichtbaren Inhalte enthält. Damit der Server weiß, welche Version er den Crawlern geben muss, ändert dieser temporär die Ajax-URL. Er ersetzt den Hashwert (#!) in „?_escaped_fragment_=“ und erfragt damit den Snapshot.
  • Bei Seiten, die ohne Hash-Fragmente indexiert werden sollen (beispielsweise die Startseite oder einzelne Unterseiten), muss folgendes Meta-Tag in den <head> der Seite eingefügt werden: <meta name=“fragment“ content=“!“>. Auch hier wird ein HTML-Snapshot für die jeweilige Seite benötigt, die Crawler vom Server erfragen können.
  • In den Sitemaps sollten die URLs eingetragen werden, die auch so in dieser Form indexiert werden sollen.

Um als Webmaster sicher zu gehen, dass die Suchmaschine alle Ajax-Inhalte verarbeiten und indexieren konnte, sollte man es mithilfe der Google-Webmaster-Tools prüfen. Im Bereich „Crawling“ findet man den Menüpunkt „Abruf wie durch Google“. Hier müssen Nutzer nur die URL mit dem Hashwert (#!) eintragen und auf „Abrufen und rendern“ klicken.

Nutze die Vorteile von internen Links

Mithilfe von internen Links können Seitenbetreiber die wichtigsten Unterseiten ihrer Website definieren. Die Häufigkeit, mit der ein Dokument verlinkt wird, signalisiert Crawlern dessen Priorität. Besonders wichtig ist auch die Erreichbarkeit: Je schneller eine Unterseite von der Startseite aus erreichbar ist, desto größer ihre Bedeutung. Seitenbetreiber sollten demnach eine flache Hierarchie wählen oder alle Unterseiten mithilfe von optimierten Paginierungen, Linkmodulen oder Sitemaps zur Verfügung stellen.

Schaffe Zusammenhänge

Crawler haben Probleme, den Zusammenhang zweier Unterseiten zu erkennen, insbesondere, wenn es sich um paginierte Artikel handelt. Seitenbetreiber können hier mit den Attributen <rel=“next“> und <rel=“prev“> abhelfen. Sie werden im <head> einer Webseite hinterlegt und stellen so eine Beziehung zwischen mehreren Dokumenten her.

Das Attribut <rel=“next“> verweist auf die nächsten Teile eines Dokuments, <rel=“prev“> auf die vorherigen Teile. Crawler erkennen dadurch nicht nur den Zusammenhang zweier Webseiten, sondern auch ihre Reihenfolge.

7. Stelle strukturierte Inhalte bereit

Strukturierte Daten bieten Seitenbetreibern eine weitere Möglichkeit, dem Crawler zusätzliche Informationen über die auf einer Webseite hinterlegten Inhalte zu geben. Sie werden mittels Tags auf den Unterseiten eingebunden und wirken sich teilweise auf deren Darstellung in den Suchergebnissen aus. Man spricht in diesem Kontext auch von „Rich Snippets“. Es gibt sie unter anderem für folgende Informationstypen:

  • Bewertungen
  • Veranstaltungen
  • Personen
  • Breadcrumbs
  • Rezepte
  • Produkte
  • Unternehmen
  • Musik

Um zu testen, ob diese Daten innerhalb des Dokuments korrekt ausgezeichnet wurden, bietet Google ein „Test-Tool für strukturierte Daten“. Wir bieten professionelle SEO Workshops und Schulungen an.

Diese KPIs sollten Sie tracken!

Diese KPIs sollten Sie tracken - Wir haben für Sie die sechs wichtigsten Key Performance Indikatoren im Überblick

Läuft Ihre Website oder die Verkäufe in Ihrem Onlineshop nicht so recht, sollten Sie dringend Ihre Kennzahlen Ihrer Website messen. Ohne messbare Kenngrößen können Sie den Erfolg Ihrer Website nicht eindeutig nachweisen.

Doch welche KPIs sind wirklich wichtig und warum? Hier finden Sie die Antwort! Vor der Analyse steht eine genaue Zieldefinition an. Denn wer nicht weiß was er erreichen möchte, kann nicht messen, ob er erfolgreich ist. Obwohl die Kennzahlen der Erfolgsmesser von Branche zu Branche unterschiedlich sind, gibt es ein paar Klassiker, die für jeden Marketing Manager Erfolg oder Misserfolg klar aufzeigen.

Wir haben für Sie die sechs wichtigsten Key Performance Indikatoren im Überblick:

Seitenaufrufe

Die Zahl der Seitenaufrufe bezeichnet die Zahl aller Sichtkontakte mit Ihrer Website. Im Digital Marketing gehört diese Kenngröße zu einem absoluten Standard zur Messung von Erfolg und Misserfolg. Faustregel: Je mehr Page Impressions eine Website aufweisen kann, desto attraktiver ist die Seite in der Regel auch für Ihre Zielgruppe. Wichtig: Um einen falschen Eindruck zu verhindern, sollten Sie die Seitenaufrufe und Page Impressions immer mit anderen KPIs betrachten.

Einzelne Seitenaufrufe

Die Anzahl der der einzelnen Seitenaufrufe zeigt, wie viele einzelne Unterseiten die Nutzer, unabhängig von der Anzahl der Besuche, aufrufen. Hier fließen auch mehrfach Besuche mit ein. Besucht ein Besucher mehrfach Ihre Website, so wird dieser als ein Unique Visitor gezählt. Die Zahl der Seitenaufrufe zeigt an, wie viele Unterseiten einer Website angezeigt worden sind, unabhängig von den Unique Visitors. Dies ganze läuft über die Nutzung von Cookies und Pixeln, die beim Nutzer gesetzt und durch Analysetools ausgewertet werden. Wichtig: Eine exakte Zahl ohne Messfehler ist kaum möglich, da Website-Nutzer immer die Möglichkeit haben, Cookies zu löschen oder zu blockieren.

Verweildauer

Die Verweildauer gibt an, wie lange ein User während eines Besuches auf der Website bleibt. Hierbei misst ein Analysetool die Zeit zwischen dem ersten Aufruf und dem Absprung von einer Website.
Springen die Besucher schon nach wenigen Sekunden wieder von der Seite ab, so lässt das auf Defizite des Contents oder in der Bedienung hinweisen.
Im Umkehrschluss bedeutet eine lange Verweildauer für interessierte Besucher! Auch hier ist wichtig zu beachten, dass verschiedene Analysetools verschiedene Ansätze zur Messung der Verweildauer nutzen und eine hundertprozentige und fehlerfreie Analyse nicht möglich ist.

Conversion Rate

Die Conversion Rate gibt an, wie viele Interessenten auf Ihrer Website tatsächlich eine zuvor festgelegte Aktion durchführen. Solch ein Abschluss muss nicht immer der Kauf eines Produkts sein. Das Abonnieren eines Newsletters ist neben vielen weiteren Möglichkeiten ein Beispiel was Sie damit tracken können. Setzen Sie sich Ziele was sie erreichen wollen und messen Sie Ihren Erfolg. Die Conversion Rate ist, insbesondere für Onlinehändler, der KPI schlechthin, um herauszufinden, wie gut Ihre Webperformance die Geschäftsziele unterstützt.

Absprungrate

Die Absprungrate ist sicherlich nicht die erfreulichste Rate, aber dennoch eine sehr wichtige Kennzahl. An dieser Kennzahl können Sie unmissverständlich feststellen, wie viel Prozent der Besucher nur eine einzige Seite ansehen und diese direkt wieder verlassen. Diese Kennzahl ist ein wichtiges Indiz für die Qualität Ihrer Website. Ist die Usability schlecht und das Webdesign unübersichtlich, so springen die Besucher schnell wieder von der Seite ab und kommen nicht zum Abschluss Ihres gewünschten Zieles. In jedem Fall sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen.

Top-Verweisseiten und Channels

Finden Sie heraus, woher Ihr Website-Traffic kommt. So können sie fundierte Entscheidungen darüber treffen worauf Sie Ihre Zeit und Ihr Budget konzentrieren sollten. Facebook? Google Anzeigen oder XING? Die Verweisseiten Ihrer Website werden bei Matomo unter Akquisition Quelle/Medium gelistet.

Fazit

Ziehen Sie immer mehrere KPIs bei der Messung Ihres Erfolges in Betracht und verlassen Sie sich nie auf nur eine der KPIs. Als Full Service Internetagentur unterstützen wir Sie bei der Optimierung Ihrer Website, Anpassung Ihrer Strategie und bei der Web-Analyse.