Matomo – Die Alternative zu Google Analytics

Mit einem Marktanteil von 84 Prozent ist das Trackingtool Google Analytics der Branchenprimus unter den Webanalysediensten. 55 Prozent aller Websites nutzen das umstrittene Produkt des US-amerikanischen Unternehmens Google für die Analyse des Nutzerverhaltens, um eine stetige Optimierung der Gesamtperformance zu gewährleisten.

Neben der Tatsache, dass Google Analytics nur eine limitierte Datenkapazität bereitstellt und durch das Data-Sampling (Stichprobenziehung) nicht mehr als eine verzerrte Darstellung der Realität möglich ist, bestehen aufgrund der Speicherung der Daten auf externen Servern erhebliche datenschutzrechtliche Mängel.

Die Open Source Anwendung Matomo erweist sich nicht nur aus technischer, sondern auch aus datenschutzrechtlicher Perspektive als geeignete Alternative für das Tracking von Websites. In den folgenden Abschnitten werden wir euch die Vorteile Matomos näher erläutern, damit ihr euch ein eigenes Bild machen könnt.

Der datenschutzkonforme Webanalysedienst

Im Gegensatz zu Google Analytics entspricht Matomo der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union und gewährleistet somit einen adäquaten Umgang mit personenbezogenen Daten.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erklärte bereits zwei Abkommen zur Übermittlung personenbezogener Daten in die USA für ungültig. Weder das „Safe Harbor“, noch das Nachfolgeabkommen „EU-US Privacy Shield“ konnten für ein angemessenes Schutzniveau europäischer Nutzerdaten sorgen.

Mit Matomo besitzt der jeweilige Seitenbetreiber durch Self-Hosting die vollständige Datenhoheit über die gesammelten Informationen und sichert somit gleichermaßen die Privatsphäre der User. Besonders für Unternehmen, die rechtlich zum Datenschutz verpflichtet sind, ist das Speichern sensibler Daten auf dem eigenen Server und ein verantwortungsvoller Umgang von besonderer Relevanz, um das Abmahnrisiko zu minimieren.

Erstklassige Datenqualität und intelligentes Costumer-Tracking

Das kostenlose Webanalyse-Tool basiert auf einer florierenden Open Source Community und unterliegt daher einer stetigen Optimierung, insbesondere zu Gunsten der Sicherheit, Zuverlässigkeit und des Supports. Somit lässt sich Matomo individuell und flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse und Herausforderungen der Seitenbetreiber anpassen.

Während Google Analytics mit Datenstichproben die Ergebnisse von Werbekampagnen teilweise verfälscht, zeichnet Matomo jede einzelne Costumer Journey dezidiert auf und ermöglicht somit genauere Analysen innerhalb des gesamten Traffics – auch auf Personenebene. Matomos Erfolgskontrollen ermöglichen somit eine granulare Analyse von Verhaltensmustern anstatt statistikgetriebene Hochrechnungen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Matomo nicht durch AdBlocker oder Spammer blockiert und gestört wird, da der Webanalysedienst von Grund auf die Privatsphäre der Besucher respektiert.

Keine Datenlimits und ein expandierender Marketplace

Google Analytics besitzt eine Kapazität von maximal zehn Millionen „Hits“. Ein „Hit“ darf jedoch nicht mit einem Websitebesuch oder einer Session verwechselt werden, da Google eine Interaktionen, die aus Daten hervorgeht, schon als „Hit“ definiert. Infolgedessen kann eine einzelne Sitzung zu mehreren Hits führen und die zehn Millionen Grenze ist schnell erreicht.

Das Open Source-Tool Matomo setzt keine Datenlimits, unabhängig davon, ob es sich um Seitenaufrufe, Ereignisse, Datenspeicher oder andere Aktionen handelt. Somit ermöglicht der Webanalysedienst Langzeitauswertungen, die sogar einen Zeitraum von mehreren Jahren erfassen können.

Ebenso profitieren Matomo-Nutzer von dem stetig expandierenden Marketplace, in dem über 70 verschiedene Plug-Ins teilweise kostenlos von der Community zur Verfügung gestellt werden. Damit nicht genug: der Webanalysedienst ermöglicht die nahtlose Implementierung von Google Diensten, wie der Search Console, AdSense und AdWords. Auch Facebook Ads und Microsoft Bing Ads sind in die Open Source Anwendung integrierbar.

Hervorragende Compliance statt unerfreuliche Cookie Banner

Matomo kann ohne eine abschreckende Cookie- oder Trackingzustimmung verwendet werden, wodurch die Websitebesucher Vertrauen aufbauen und die Absprungrate minimiert wird. Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab, dass die Mehrheit der Internetnutzer (55 Prozent) von den Bannern „genervt ist“ und 54 Prozent der User die Cookies in ihren Browser-Einstellungen löschen.

Für die Nutzung von Google Analytics ist ein Cookie Banner jedoch unabdingbar, da für die Implementierung des Webanalysedienstes explizit zugestimmt werden muss. So schadet Google Analytics dem Corporate Design der jeweiligen Website, während Matomo vertrauen schafft und im Geschäftskontext die Unternehmensreputation steigern kann.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Matomo sich bei Verwendung von Cookie Bannern innerhalb der essentiellen Einstellungen befindet, sodass ein datenschutzkonformes Costumer Tracking auch ohne Einwilligung möglich ist.

Matomo – Vorteile für alle Beteiligten

Als Open Source Anwendung wird Matomo stetig optimiert und verspricht Flexibilität und Innovation zugleich. Die Datenschutzkonformität garantiert dem Websitebetreiber Rechtssicherheit und Datenhoheit, während der Besucher sich auf einen verantwortungsvollen Umgang seiner Daten verlassen kann.

Die hohen Datenschutzstandards schränken die Datenqualität in keinster Weise ein, sodass Matomo dem US-amerikanischen Rivalen sogar in einigen Punkten voraus ist. Hierunter fallen unter Anderem – exaktere Analysen, keine Datenlimits, stetige Optimierungen und das langfristige Versprechen auf Kostenfreiheit. Matomo bewältigt den Spagat zwischen Ethik und Datenanalyse, womit das Webanalyse Tool als geeignete Alternative zu Google Analytics in Betracht gezogen werden sollte.

Mitglied im iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück

Mitglied im iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück

Seit einiger Zeit ist die be-on! GmbH Mitglied im iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück! Das iuk Unternehmensnetzwerk ist ein eingetragener Verein und ist Signalgeber für die IT- und Telekommunikationsbranche im Wirtschaftssektor Osnabrück. Bestehend aus 70 Unternehmen und 21 außerordentlichen Mitgliedern sind alle Größen von Unternehmen als Mitglied vertreten. Vom Ein-Mann-Unternehmen über Mittelständler bis zu lokalen Größen sind sämtliche Unternehmen im iuk Netzwerk vertreten. Daher gilt es als erster Ansprechpartner in Osnabrück, wenn es um Fragen bezüglich IT- und Telekommunikation Lösungen geht.

Zu einem der wichtigsten Merkmale zählt der Austausch zwischen der iuk-Wirtschaft und entsprechender Forschungsgebiete an der örtlichen Universität und Hochschule. Darüber hinaus gehört es zu den Aufgaben Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit zusammenzubringen, damit gemeinsame Ziele erreicht werden und anspruchsvoller Service gewährleistet ist. Dies soll erreicht werden, indem das Netzwerk als Plattform für Fach- und Führungskräfte der Mitglieder fungiert und ein kontinuierlicher Austausch gewährleistet ist.

ikn2020

Das ikn2020 wurde zusammen vom iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück WIGOS und mit den regionalen Partnern in Hannover und Oldenburg gestartet. Die Geschäftsstelle des ikn2020 befindet sich in Osnabrück und positioniert sich dadurch als starker IT Entwicklungsstandort in Niedersachsen. Des Weiteren erhalten in diesem Zuge die Tätigkeiten des iuk eine besondere Aufmerksamkeit.

Mit dem ikn2020 haben sich die acht niedersächsischen IuK-Regionen Braunschweig, Emsland, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück zusammen geschlossen. Das gemeinsame Ziel ist es Wachstumspotenziale zu erschließen und die Innovationsfähigkeit des Standortes Niedersachsen zu fördern.

Vorteile des iuk Unternehmensnetzwerk

Die Mitlgieder und ihre Unternehmen werden dahin gehend unterstützt, dass mehr Öffentlichkeitsarbeit durch Veranstaltungen oder gemeinsame Auftritte bei Messen veranstaltet werden. Das bietet weiterhin die Möglichkeit das eigene Unternehmen zu präsentieren und sich im Wirtschaftssektor Osnabrück gemeinsam mit anderen Unternehmen zu positionieren. Somit gilt das Netzwerk als Branchentreffpunkt der Region, sodass alle von dem vorhanden Know-How aus Technik, Recht und Wirtschaft profitieren.

Mit Wireframes und Prototyping zum optimalen Interface für die Webseite

Das wichtigste bei der Umsetzung eines neuen Projektes ist die zielgerichtete Planung und Durchführung. Bei der Entwicklung einer neuen App oder Internetseite benötigt es viele Testphasen bis das Ergebnis steht. Man möchte schließlich am Ende das perfekte Produkt. Das kostet oft viel Zeit und Geld. Nun soll es mit der Hilfe von Wireframes und Prototyping gelingen das optimale Interface zu gestalten und das beste aus der Idee herauszuholen.

Wireframes

Als Wireframe wird ein konzeptioneller Entwurf während der Planungsphase betitelt. Dabei werden nur die Grundlegendsten und nötigsten Elemente einer Webseite mit einbezogen. Es wird also nur die Struktur und die Logik, die hinter der Webseite steht, geplant und dargestellt. Das bedeutet Bilder, Farben, Grafiken, Gestaltungselemente und einzelne Funktionen werden noch nicht berücksichtigt. Ein Wireframe hilft dir dabei, die grundlegende Strukturierung der Inhalte einer Webseite vorzunehmen. Man kann sich das so vorstellen, dass die Webseite in verschiedene Bereiche aufgeteilt wird. Diesen Bereichen werden dann die unterschiedlichsten Inhalte zugeordnet. Es wird zum Beispiel festgelegt, wo der Platz für das Logo ist oder wo die Navigation auf der Homepage zu finden sein wird.

Der Vorteil eines Wireframes ist der, dass man sich schneller ein Bild von der zukünfitgen Seite machen kann. Sollte darüber hinaus ein Auftraggeber hinter der Internetseite stehen, können Unstimmigkeiten schnell behoben werden. Ansonsten arbeitet man viellecht in eine falsche Richtung und der Aufbau geht von vorne los.

Statische Wireframes

Bei dem statischen Wireframe handelt es sich um die Darstellung einer einzelnen Webseite. Für diese sind nur grundlegende Elemente dazustellen. Weitere Funktionen oder ein vollendetes Design ist hier noch nicht notwendig. Es ist sogar unerwünscht. Weiterhin sollte das Layout eines statischen Wireframes konzeptionell sein.

Dynamische Wireframes

Die Dynamischen bestehen hingegen bereits aus mehreren Seiten. Diese Seiten werden interaktiv verknpüft. Also man kann von einer Seite zur anderen navigieren. Somit bilden sie einen funktionellen Prototypen.

Prototyping

Generell wird darunter die Annäherung an ein Produkt oder eine Dienstleistung verstanden. Das Prototyping an sich beschreibt also hierbei das Verfahren oder den Prozess. Der Prototyp hingegen ist das Ergebnis dieses Prozesses. Ist also eine Rohversion des Endproduktes. Der Prototyp, also die Methode des Prototypings, wird mit dem Ziel eingesetzt, aus einer Idee eine visualiserte Darstellung zu machen. Weiterhin Aspekte einer Lösung zu finden oder ein Ergebnis zu testen. Dabei sind Prototypen meist am Anfang eine grobe Auflösung und noch etwas ungenau. Allerdings ist das Ziel dabei, dass der Prototyp sich im Entwicklungsprozess zunehmend verfeinert und dem Endprodukt näher kommt.

Durch die Anfertigung von Prototypen wird schneller klar, ob vielleicht noch weitere Verbesserungen nötig sind. Dann kann schnell eingegriffen werden und das Problem ist beseitigt. Wäre beispielsweise die Webseite jedoch schon fertig erstellt und designt, würde jede weitere Veränderung auf der einen Seite viel Zeit und auf der anderen Seite auch viele finanzielle Mittel kosten.

Die wichtigsten Social-Media KPIs für Ihren Erfolg

Facebook und Instagram sind schon fast alte Hüte, dennoch gilt Social Media Monitoring in vielen Unternehmen noch immer als Neuland.
Selten werden konkrete Ziele verfolgt und von einer Strategie ist kaum etwas zu hören. „Wir posten einfach mal irgendwas.“, tönt es oft aus den Chefetagen.
Wo keine konkreten Ziele verfolgt werden, ist ein Messen der Social Media Performance ein unbekanntes Tool.

Ihr Chef will aber sicher irgendwann Zahlen und Fakten sehen und genau dafür haben wir für Sie die wichtigsten Social Media-KPIs etwas näher beleuchtet.
Leistungskennzahlen, sogenannte Key Performance Indikatoren, zeigen Ihnen wichtige Werte über Ihre Marke. Social Media-KPIs deuten aber nicht auf nur Erfolge hin, sondern machen auch sichtbar, auf welchen Feldern Sie sich noch verbessern können.

1. Follower und Fans: Wie viele Personen folgen Ihnen

Dies ist der wohl am einfachsten ermittelbare KPI: Wie vielen Personen gefällt Ihr Account? Diese Fans oder Follower erhalten Ihren Content direkt in der Timeline angezeigt. Bei Instagram und Twitter heißen sie Follower, auf den Unternehmens-Seiten auf Facebook nennt man sie Fans. Je mehr organische Fans Sie haben, desto beliebter und bedeutender ist Ihr Social Web-Auftritt. Finden Sie in einer tiefergehenden Analyse heraus, ob die Follower und Fans auch qualitativ zu Ihrem Unternehmen passen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, diese auch zu „monetarisieren“? Ein lokales Restaurant hätte nicht viele Vorteile durch 1.000 Fans, die in Peking wohnen.

2. Reichweite: Die potenzielle Größe Ihres Publikums

Die Reichweite gibt an, wie hoch die Anzahl Ihrer potentiellen Leserschaft ist. Sie ist eine Datenkennzahl, mit der sich die Größe des Publikums ermitteln lässt, das Sie mit einer Nachricht potenziell erreichen können. Doch Achtung: Die Reichweite bedeutet nicht, dass auch all diese Personen Ihren Beitrag unter Garantie zu sehen kriegen. Sie wird durch einen komplexen Vorgang berechnet, in den die Anzahl Ihrer Follower, Ihrer Shares und Seitenaufrufe sowie der Nettozuwachs der Follower-Anzahl im Lauf der Zeit einfließen.

3. Net Promoter Score: Wie viele Nutzer empfehlen Sie weiter

Der Net Promoter Score (NPS), auch Promotorenüberhang genannt, ist eine wichtige Kennzahl zur Kundenzufriedenheit und -loyalität. Der NPS gibt an, wie zufrieden Ihre User mit einem Unternehmen und dessen Produkten und/oder Dienstleistungen sind. Der Wert quantifiziert die Bereitschaft zur Weiterempfehlung. Auf einer Skala von 1 bis 10 wird bewertet, wie wahrscheinlich es ist, Ihr Produkt einem Freund oder Kollegen weiterzuempfehlen. Die Leute, die darauf mit 9 oder 10 antworten, werden als Promotoren (Förderer) bezeichnet, die die mit 7 oder 8 bewerten als Passive und die mit 6 oder darunter als Detraktoren (Kritiker). Der Prozentsatz der Kunden, die sich als Detraktoren erwiesen haben, wird vom Prozentsatz der Promotoren abgezogen und so erhält man den Net Promoter Score eines Unternehmens.

4. Veröffentlichungen: Das ist Ihr Output

Hier ist einfaches Zählen angesagt: Wie viele Postings oder Beiträge haben Sie in einem bestimmten Zeitraum online gestellt? Dieser Hardfact deutet auf Ihre generelle Social-Media-Aktivität hin und bildet somit die Grundlage all Ihrer KPIs. Keine Postings, kein Erfolg.

5. Conversions: Wie viele Zielabschlüsse verzeichnen Sie

Die Conversion ist auch im Social Media einer der aussagekräftigsten KPIs. Um den Wert messbar zu machen, richten Sie wie gewohnt Conversions für die Website, oder auch der App ein. Anschließend kann in Google Analytics im Bereich Akquisition unter Social Media eingesehen werden, welcher Channel wie viele Conversions generiert. Somit können Sie nachvollziehen, welche Plattform qualitativ am meisten auf Ihre definierten Ziele einzahlt. Beachten Sie dabei aber immer, dass Social Media kein primärer Absatzkanal ist. Facebook und Co. sind vor allem für Imagesteigerung, Kundendialog oder Erhöhung des Bekanntheitsgrades perfekte Mittel. Die Umsatzsteigerung sollte erst an zweiter Stelle stehen.

6. Sentiment: Tonalität der Beiträge

Der Sentiment misst die Tonalität aller Beiträge über Ihre Marke und ist somit ein optimaler Gradmesser für Ihr Image im Web. Dieser Wert zeigt Ihnen, was Ihr Publikum von Ihrer Marke oder Unternehmen hält. Hierbei wird mithilfe linguistischer Datenverarbeitung analysiert, ob sich hinter einer Social Media-Erwähnung eine freundliche oder ablehnende Einstellung verbirgt. Die Einordnung kann in „positiv, neutral, negativ“ oder aber nach Emotion oder Tonfall erfolgen, wie z. B. Zufriedenheit, Dankbarkeit, Angst und Unbehagen. Auf der Grundlage der erhobenen Daten können Sie einen Stärke-Index ermitteln. Bei dieser qualitativen Auswertungsmethode kann ein eigenes Scoring oder Auswertungsmodell angewendet werden. Je höher Ihr Stärke-Index ist, desto positiver werden Ihre Themen, Marken oder Produkte in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

7. Share of Voice: Anteil der Erwähnungen der eigenen Marke im Vergleich zum Wettbewerb

Beim Share of Voice wird gemessen, wie oft Ihre Marke im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern im Social Web Erwähnung findet. In den meisten Fällen wird dieser als Prozentsatz aller Erwähnungen für eine vordefinierte Gruppe von Mitbewerbern angegeben. Ebenso wie beim Share of Buzz sollten Sie diesen KPI über einen längeren Zeitraum betrachten, um eine Entwicklung erkennen zu können. Erfassen Sie den Wert nicht nur kumuliert für alle Plattformen auf denen Sie aktiv sind. Schauen Sie sich den Share of Voice für jeden Kanal einmal einzeln an, so können Sie Chancen noch genauer erkennen und die Performance vergleichen. Die Messung können Sie auch für einzelne Produkte oder Kampagnen vornehmen. Dies ermöglicht Ihnen einen noch besseren Einblick in den öffentlichen Dialog rund um die zu beobachtenden Suchbegriffe.

8. Engagement: Likes, Shares und Kommentare

Das Engagement umfasst Shares, Kommentare und Likes zu einem Beitrag. Verzeichnen Sie einen hohe Engagement-Wert, bedeutet dies (in den allermeisten Fällen), dass Ihr Beitrag eine hohe Relevanz und Viralität aufweist. Kommentare sind Antworten und Rückmeldungen, die User auf Ihren Social Media-Plattformen hinterlassen. Kommentare zeigen Ihnen, wie interaktionsfreudig Ihre Follower sind und ermöglichen einen echten Dialog. Social Shares bezeichnen geteilten Content, wie z. B. einen Retweet auf Twitter. Je häufiger Ihre Inhalte über Ihr erweitertes Netzwerk geteilt werden, desto höher wird Ihre Reichweite. So erreichen Sie neue Zielgruppen und steigern Ihre Bekanntheit und im Idealfall die Fanzahl. Diese Engagement-Zahlen sind aber mit Vorsicht zu genießen: Zwar sind sie eine solide Richtschnur, doch können die Daten nicht plattformübergreifend vergleichbar gemacht werden und sind somit nie ganz eindeutig.

9. Click-Through-Rate: Vom View zum Klick

Die Click-Through-Rate, zu Deutsch Klickrate, gibt an, wie viele der Nutzer, die Ihre Anzeige gesehen haben, auch geklickt haben. Der Wert wird in Prozent angegeben. Der Einsatz von Tracking-URLs macht es möglich, herauszufinden, wie viele Link-Klicks tatsächlich durch die Impressionen eines Posts erzeugt wurden.

10. Share of Buzz: Beitragsaufkommen im Social Web

Als Share of Buzz bezeichnet man die Anzahl der relevanten Beiträge zu einem bestimmten Suchbegriff in einem definierten Zeitraum. Dieser KPI ist fester Bestandteil in beinah jedem gängigen Social Media Monitoring Tool. Betrachten Sie den Share of Buzz über einen längeren Zeitraum hinweg, können Sie daran sehr verlässlich ablesen, welche Kampagnen oder Marketing-Aktivitäten Einfluss auf die Quantität des Buzz haben.

Was ist ein SSL-Zertifikat und wofür braucht man es?

Was ist ein SSL-Zertifikat und wofür braucht man es?

Das Internet wächst und bietet immer wieder neue Geschäftsfelder! Online einkaufen, Bankgeschäfte online abwickeln und vieles mehr gehört mittlerweile zu dem alltäglichen Leben. Das bedeutet immer mehr sensible und persönliche Daten werden im Internet übertragen. Das birgt Gefahren, denn das Internet ist anonym und der Datenverkehr kann abgehört werden. Das jeweils für ein oder mehrere Jahre ausgestellte, verlängerbare qualifizierte SSL-Zertifikat schafft Abhilfe und es identifiziert den Geschäftspartner, sowie verschlüsselt gleichzeitig die gesendeten Daten.

Warum ein SSL-Zertifikat?

Es gibt Bereiche, in denen Daten vertraulich behandelt werden müssen. Beispielsweise am Geldautomaten möchte niemand, dass ihm über die Schulter geschaut wird. Niemand käme auf den Gedanken, seine Einkommensteuer am Schwarzen Brett des Finanzamts zu veröffentlichen. Wer irgendwo Bücher oder CDs erwirbt, möchte sichergehen, dass allein der Verkäufer das Entgelt bekommt – und niemand anders unrechtmäßig die bezahlten Euro abzweigt. Im realen Leben lässt sich das alles mit entsprechender Sorgfalt, gesundem Menschenverstand und angemessenem latenten Misstrauen einigermaßen problemlos bewerkstelligen.

Doch im Internet ist dies oft nicht so einfach. Organisierte Betrüger locken ahnungslose Bankkunden auf täuschend echt gemachte, nur leider gefälschte Webseiten. Dort versuchen sie an die PINs und TANs des Nutzers zu kommen, um mit ihnen sein Girokonto leer zu räumen. Drahtlose Netzwerke offenbaren jedem, der einen eigenen Computer dazwischen hält, was gesendet wird – die Funksignale sind durchweg im Klartext, also unverschlüsselt, werden wie binäre Morsezeichen weithin hörbar wie eine Rundfunksendung öffentlich ausgestrahlt und laden zum Raub der Identität förmlich ein.

Konsequenterweise wickeln gerade Geldinstitute den vollständigen Internetbankingverkehr über HTTPS-Server ab. Auktionshäuser zumindest die Anmeldung des Nutzers, während die Daten der Transaktionen zur Erhöhung der Rechengeschwindigkeit ohne codierte Zusatzmaßnahmen übermittelt werden. Andere Shops wiederum überlassen es dem Anwender, ob er sich verschlüsselt über HTTPS oder unverschlüsselt über HTTP einloggt.

Funktionsweise eines SSL-Zertifikat

Bei dieser Verbindung über einen HTTPS-Sever kommt das SSL zur Geltung. SSL bedeutet „Secure Sockets Layer“. Dabei passiert folgendes. Bei der bestehenden Verbindung kommt eine zweite Verbindung dazu, das „SSL Record Protocol“. Das ist ein Aufzeichnungsprotokoll, welches für eine Verschlüsselung zwischen beiden Computern sorgt. Zusätzlich wird geprüft, ob die Daten, die eingegeben werden, auf der anderen Seite wieder herauskommen. Das geschieht indem in kurzen Abständen aus den gesendeten Daten Prüfziffern errechnet werden, dort anfügt und an beiden Enden der Verbindung vergleicht.

Je nach Zertifikat kann die Gültigkeit zwischen 90 Tagen und zwei Jahren betragen. Dabei gibt es immer die Option auf eine automatische Laufzeitverlängerung. Entscheidend für die Vertrauenswürdigkeit einer Seite ist, dass Ihr SSL-Zertifikat gültig ist. Bei abgelaufenen Zertifikaten bekommen die Nutzer einen entsprechenden Sicherheitshinweis und das kann potenzielle Kunden abschrecken.

Woran erkennt man eine Seite mit einem SSL-Verbindung

Eine Webseite, die über ein SSL Zertifikat verfügt, lässt sich sehr schnell erkennen. Darüber hinaus können Nutzer auch leicht erkennen, welchen SSL-Status die Seite hat. Das Schloss-Symbol beispielsweise gibt an, dass die Verbindung SSL-gesichert ist. Ein weiteres Merkmal ist die Webseiten URL. SSL- gesicherte Webseiten fangen an mit „https“ statt „http“. Inhaber eines SSL-Zertifikat können ein Trustlogo auf ihrer Seite nutzen und bei der höchsten Sicherheitsstufe wird die Adressleist im Browser grün angezeigt.

DSGVO – Das bringt die neue Grundverordnung mit

Die DSGVO ist eine neue EU Grundverordnung für den Datenschutz im Internet. Also eine Vorschrift, die in der ganzen Europäischen Union gilt. Die Vorschrift regelt das Datenschutzrecht. Das bedeutet der Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten wird damit europaweit vereinheitlicht. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Was ist das Ziel der DSGVO?

Die Grundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards gelten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein einheitliches Datenschutzrecht gilt. Die Verordnung gilt auch für Unternehmen mit Sitz ausserhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten. So soll sicher gestellt werden, dass sich auch Cloud Dienste oder soziale Netzwerke etwa aus den USA an die Regeln halten müssen.

Ab wann gilt die DSGVO?

Über die neue Grundverordnung wird viel gesprochen, doch ab wann gilt sie überhaupt?

Die DSGVO trat schon am 25. Mai 2016 in Kraft. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die Datenschutzgrundverordnung allerdings erst ab dem 25. Mai 2018 anwenden. Manche Betreiber einer Webseite stellen sich vielleicht die berechtigte Frage. Muss Deutschland die EU- Gesetze nicht noch im nationalen Recht umsetzen? Die Datenschutzgrundverordnung ist eine Verordnung. Verordnungen müssen die Mitgliedstaaten nicht extra umsetzen. Sie gelten direkt. Allerdings haben die Mitgliedstaaten in einigen Bereichen auch Gestaltungsspielräume, sodass es keine 100%ig einheitliche Rechtslage geben wird.

Für wen gilt die DSGVO?

Die Verordnung gilt grundsätzlich für alle Unternehmen, die in der EU ansässig sind. Darüber hinaus müssen sich auch Unternehmen außerhalb der EU an die DSGVO halten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Beispielsweise wenn sie eine Niederlassung in der EU haben oder personenbezogene Daten von EU Bürgern verarbeitet werden.

Personenbezogene Daten sind z.B.:

  • Name
  • Adresse
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Geburtstag
  • Kontodaten
  • Kfz-Kennzeichen
  • Standortdaten
  • IP-Adressen
  • Cookies

Welche Strafen und Bußgelder drohen bei Verstößen gegen die DSGVO?

Eine besondere Neuheit in der Verordnung sind die enorm hohen Strafen bei Verstößen! Bisher lag der Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes für Bußgelder bei 50.000 Euro bzw. maximal 300.000 Euro für sehr schwere Verstöße. Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt. Die DSGVO hingegen sieht Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Vorjahresumatzes bei schweren Verstößen vor. Der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO, um auch gegen global agierende Unternehmen ein effektives Mittel bei Datenschutzverstößen zur Hand zu haben.

Influencer Marketing Trends 2018

Influencer Marketing ist schon längst nicht mehr nur eine Sparte des Online Marketings und wird immer professioneller betrieben. Sowohl auf Seiten der Influencer, als auch auf der Seite der Unternehmen, die die Dienste in Anspruch nehmen um für Ihre Produkte zu werben. Für die meisten Unternehmen sind Influencer mittlerweile ein fester Bestandteil im Marketing Mix und bilden ein wesentliches Kommunikationsinstrument für die Präsenz im Internet. Es bleibt spannend zu beobachten wie sich die Influencer und Unternehmen in dem Gebiet im Jahr 2018 weiterentwickeln werden.

Entwicklungen in 2018

Bisher gibt es viele Stimmen, die dem Influencer Marketing kritisch gegenüber stehen. Die Behauptung lautet „Der Erfolg ist doch nicht wirklich messbar!“. Genau dieses soll im neuen Jahr anders werden und die Messbarkeit der Daten präziser werden. Darüber hinaus gibt es Bereits Anbieter, die Software und Tools anbieten, damit der ROI (Return On Investment) transparenter wird. Gemessen wird die Anzahl erreichter Nutzer, Likes, Hashtags und Kommentare.

Nicht nur die Auswertung der gestarteten Kampagnen lässt die Unternehmen vom Machine Learning und Big Data profitieren. Auch die Suche nach geeigneten Influencer Partner wird vereinfacht, indem Algorithmen die entsprechenden Social Media Kanäle durchsuchen. Dabei spielen die Anzahl der Follower, die Follower Demographie, die Kommentare und Hashtags eine entscheidende Rolle. Erstellt wird ein Bild des Influencer, damit beurteilt werden kann ob dieser zum Unternehmensbild passt. Obwohl dieser rein oberflächlich betrachtet vielleicht kaum Gemeinsamkeiten hat, kann die Zielgruppe oder der Content der selbe sein, was letztendlich für ein Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist.

Langfristige kooperationen

Für die Glaubwürdigkeit der Beziehung zwischen Influencern und Unternehmen ist es wichtig Kooperationen langfristig auszubauen. Das Zusammenspiel funktioniert besser und beide Parteien können sich aufeinandern abstimmen. Nach einer gewissen Zeit verstehen Sie sich ohne großartige Verständigung und können davon profitieren. Weiterhin schafft eine langfristige Beziehung zwischen Marke und Influencer größeres Vertrauern bei den Verbraucen und erhöhrt wie eingans erwähnt die Glaubwürdigkeit.

Ein weiterer Aspekt ist die Wertigkeit von Kooperationen. Durch zunehmende Nachfrage auf Seiten der Unternehmen steigt auch der Preis für die Influencer. Der Preis richtet nach der Anzal der Follower. Infleuncer mit weniger als 100.000 Follower werden als Micro Influencer bezeichnet und geben sich meist mit Gratisprodukten zu frieden. Alles ab 100.000 Follower aufwärts wird als Macro Influencer bezeichnet. Ab dieser Größer sind die sie auf der Suche nach etwas langfristgem und geben sich nicht mehr mit Geschenken zu frieden. Aber diesem Zeitpunkt wird es zu einem Geschäft für beide Parteien.

Micro Influencer liegen im Trend

Influencer Marketing Kampagnen erfordern nicht immer die große Reichweite, denn viel entscheidender ist die erzielte Conversion. Wenn beispielsweise Adidas mit Christiano Ronaldo eine Kampagne auf Instagram macht, wird das wahrscheinlich weniger erfolgreich sein. Denn alleine Christiano Ronaldo hat so viele Follower, ca. 118. Mio., da wird es viele Streuverluste geben und viele die sich nicht für die neuste Sportmode interessieren. Wenn hingegen zehn mit ca. 20.000 Followeren angagiert werden, ist es für Unternehmen zielgerichteter. Denn die Follower sind viel themenaffiner und zeigen echtes Interesse an dem beworbenen Produkt. Dadruch ist die wahrscheinlichkeit höher eine Conversion zu erzielen. Allerdings wird mit Christiano Ronaldo in diesem Extrembeispiel eine enorme Reichweite und Bekanntheit erzeugt.

Viele Agenturen suchen gezielt nach Influencern mit 100.000 bis 200.00 Followern. Der Trend jedoch zeigt, dass auch welche mit wenig Followern für die Agenturen Intressant werden. Denn gerade bei dieser Gruppe setzt sich die Vielzahl der Follower aus Familie, Freund und Bekannten zusammen und auf diese Meinung legen viele großen Wert.

Besuch des Silicon Valley

Christoph David Schneide besuchte das Silicon Valley

Das Silicon Valley ist wohl eine der spannendsten Regionen, wenn es um neue Technologien, neue Startups und Entwicklungen in der IT-Branche geht. Deshalb hat die be-on! GmbH 2017 ein Reise in das Tal der Ideen gemacht um sich ein Bild vor Ort zu machen und kreative Ideen zu sammeln. Wir besuchten unter anderem Facebook, Google, Intel und die Stanford Universität, die als Keimzelle des Silicon Valley gilt. Das hat den Urpsrung, dass immer mehr Stundenten und Absolventen von Stanford begannen Unternemen zu gründen. Aber auch Mitarbeiter von Firmen wollten etwas neues probieren und so entstanden neue Entwicklungen und Produkte. Nicht nur die Produkte, Dienstleistungen oder Unternehmen sind beeindruckend. Sondern auch die Wirtschaftsleistung des Standortes. Mit einer Wirtschaftsleistung von 560 Milliarden Dollar hat das kleine Silicon Valley mehr als Einwohner aus Polen, Belgien oder Schweden im Jahr verdienen.

Die bekanntesten Firmen aus dem Silicon Valley

Erfolgsgeschichten sind wichtig, um den weltweiten Ruf des Silicon Valley aufrecht zu erhalten und weiter zu pflegen. Welche Firmen haben aber ursprünglich von den besonderen Bedingungen dort profitiert und heutzutage nicht mehr wegzudenken. Aus der jüngeren Geschichte entstanden ist Facebook, die mit Whatsapp und Instragram nicht mehr so schenll aus dem täglichen Leben verschwinden werden. Viel weiter zurück liegt die Geschichte von anderen bedeutenden Unternehmen aus dem Silicon Valley. So ist bereits Apple seit ende der 70er Jahre ein Bestandteil des Tals und auch Google mit der Mutter Alphabet gehören dazu. Wenn aus dem Namen eines Unternehmens ein Verb wird, wird die Bedeutung deutlich. Mittlerweile benutzt jeder mal das Wort „…etwas googlen“ um etwas im Internet zu recherchieren. Auch Ebay mit dem bis 2015 zugehörigen PayPal stammt aus dem Silicon Valley und ist die größte online Auktionsplattform.

Silico Valley bedeutet auch sich wieder neu zu finden. So wie es der Streaming Anbieter Netflix gemacht hat. Gegründet 1997 als Online-Videothek verschickten sie Filme als DVD an die Nutzer. Zehn Jahre später startet sie ihren online Streaming Dienst, haben mittlerweile mehr als 100 Millionen Nutzer und machen viele Fernsehsendern mit eigenen Produktionen von Filmen und Serien das Leben schwer. Es gibt nur wenige Länder, in denen Netflix nicht verfügbr ist und eines davon ist China. Da liegt wohl das nächste Ziel der Streaming Giganten.

Auch die Geschichte von Electronic Arts ist beispielhaft für das Silicon Valley. Trip Hawkins hörte 1975 von der Entwicklung des Mikroprozessors und nahm sich vor, in einigen Jahren eine Computerspielfirma zu gründen. Angefangen hat er bei Apple und verdiente beim Börsengang des Unternehmens ein kleines Vermögen und könnte dies als Startkapital für Electronic Arts einsetzen.

Die nächsten großen Trends

  1. Smart Home Steuerung ist neues der wichtigen neuen Themen, mit denen sich die Unternehmen derzeit beschäftigen. Es wird erwartet, dass in den USA bis 2020 mehr als 100 Millionen Haushalte mindestens ein Smart Home-Gerät haben werden. Diese bieten Unternehmen eine ganze Palette an Interaktionsmöglichkeiten mit ihren Kunden und werden das Einkaufserlebnis revolutionieren. Man muss sich nicht mehr selbst darum kümmern, dass der Kühlschrank gefüllt ist. Die Kaffemaschine läuft, wenn wir aufstehen. Das defekte Licht kann einen auch nicht mehr überraschen, denn wenn wir es merken, ist schon eine neue auf de Weg zu uns.
  2. Mobilität sollte als gratis Service nutzbar sein, wenn es nach den Überlegungen des Silicon Valley geht. Dabei spielt das autonome Fahren eine wichtige Rolle und bringt wesentliche Veränderungen mit. Fahrzeugführer werden überflüssig. Die Bezahlung pro Nutzung wird günstiger als der Besitz eines eigenen Fahrzeuges. Durch selbstfahrende Autos kann nahezu jeder in den Mobilitätsmarkt einsteigen, daher ist dies auch der wahrscheinlich wichtigste Punkt.
  3. Die virtuellen Assistenten werden noch weiter ausgereift. Dienste wie Alexa, Siri und der Google Assistant stecken nach eigenen Aussagen noch in der Entwicklungsphase. Viele ist bereits schon möglich. Pizza bestellen, Einkaufsliste schreiben bis hin zur Terminplanung. Allerdings soll die Entwicklung noch weiter voran gehen und die Möglichkeiten größer sein in der Zukunft.

Besuch der deutschen Auslandshandelskammer Sydney

Besuch der deutschen Auslandshandelskammer Sydney

Im letzten Jahr, 2017, haben wir uns auf die Reise gemacht und der deutschen Auslandshandelskammer Sydney einen Beusch abgestattet um uns vor Ort ein Bild von der Startup Szene und den neusten Entwicklungen im Online Marketing zu machen. Bereits in 2016 haben wir die Auslandshandelskammer in Neu Delhi besucht. Die Auslandshandelskammer Sydney wurde im Jahr 1977 gegründet und ist ein wichtiger Partner, der die bilateralen Beziehungen zwischen Australien und Deutschland fördern soll. Gründungsmitglieder sind Namenhafte Unternehmen wie zum Beispiel Bayer, DB Schenker, Henkel, Kühne + Nagel und Hochtief. Mit mittlerweile 400 Mitgliedsfirmen verfügt sie über eine etablierte und große Netzwerkstruktur. Darüber hinaus ist sie der erste Ansprechpartner für erste Marktuntersuchungen und bei einer Gründung einer Niederlassung in Australien.

Während des Besuchs sprach be-on! GmbH Geschäftsführer Christoph Schneider mit Andreas Kent Giessler, dem Consultant Market Entry und Consulting Services. In interessanten Gesprächen tauschten wir uns über die Entwicklung der Startupszene in Australien und über neuste Entwicklungen aus, wie zum Beispiel Interseiten für verschiedene Länder.

Startupszene in Down Under

In Australien hat sich in den letzten Jahren eine sehr aktive Start-up-Szene entwickelt. Hauptsächlich in den beiden großen Städten Sydney und Melbourne gibt es inzwischen etliche Einrichtungen, die potenziellen Unternehmern dabei helfen, ihre Ideen in Produkte zu verwandeln. Im Jahr 2014 gab es schätzungsweise ca. 1.500 neue Startup Gründungen. Bereits ein Jahr später 2015 gab es 2.000 neue Gründungen und die Tendenz ist steigend. Wenn man dies einmal mit Berlin vergleicht. Dort gab es 2015 ca. 2.500 neue Startups. Auch wenn Australien lange als Startup Wüste bezeichnet wurde, stehen sie mittlerweile anderen Städten auf der Welt in nichts nach. Der Markt bietet viel Potential für Wachstum.

Zwei Beispiele für erfolgreiche Startups aus Australien sind Canva und BigCommerce. Canva gegründet im Jahr 2012 und seit 2013 weltweit für jeden in einer kostenlosen und kostenpflichtigen Version zugänglich. Das Startup bietet seinen Nutzern eine vollständige Bibliothek in einem einfachen Drag-&-Drop-Design-Tool und ermöglicht es jedem, Designs und zu erstellen und das für Print und fürs Web. Canva richtet sich in erster Linie an Start-ups, Social-Media-Gurus und Marketeers und bietet bereits in der kostenlosen Version eine große Palette an Schriften und Formen bis hin zu kostenlosen Images.

BigCommerce gegründet 2009 von den Australiern Eddie Machalaani und Mitchell Harper. Das Unternehmen beschäftigtmit Büros in Sydney, Austin und San Francisco inzwischen 370 Mitarbeiter. Hat darüber hnaus 125 Millionen US-Dollar Finanzierungsgelder eingesammelt und über 85.000 Shops zu 5 Milliarden US-Dollar Umsatz verholfen. BigCommerce bietet eine E-Commerce-Plattform für schnell wachsende Unternehmen, die ihren Onlineshop innerhalb von Stunden online launchen möchten.

Business-Knigge in Australien

Australier kommen wenn es ums geschäftliche geht gerne direkt auf den Punkt. Im Gespräch wird ein gewisses „Understatement“ gepflegt und eigene geschäftliche Erfolge sollten daher nicht zu sehr betont werden. Bei der Kleidung werden braune und schwarze Anzüge üblicherweise bevorzugt. Sollten die Temperaturen hoch sein, geht es auch ohne das Sakko. Auf Pünktlichkeit legen die Australier sehr großen Wert und es gilt als sehr unhöflich jemanden warten zu lassen. Bei Begrüßungen belässt man es bei einem einfachen „Hello“ und einem Handschlag. Bei Geschäftstreffen ist es üblich, sich zunächst mit Vor- und Zunamen vorzustellen. Allerdings wechselt man relativ schnell zum Vornamen. Der Smalltalk fällt meist recht kurz aus. Man kommt schnell zur Sache. Trotz dieser Direktheit bleibt der Umgangston locker. Humor wird auch im Geschäftsleben geschätzt. Gespräche über die Verfolgung und die Situation der Aborigines sollten vermieden werden. Das „Victory“-Zeichen und die „Daumen hoch“-Geste gelten als obszön.