Soziale Netzwerke als Unternehmen nutzen

Viele deutsche Unternehmen – mehr als 80 % – sind in den sozialen Netzwerken präsent, wie der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) berichtet. Die Mehrheit der befragten Firmen gab in der betreffenden Studie an, dass sich die Social Media Präsenz durchaus gelohnt habe und etwa zu einem höheren Bekanntheitsgrad, zu mehr Kunden oder zu einer Imageverbesserung geführt habe. Am bekanntesten ist Facebook, aber auch Google+ und Twitter sowie andere Netzwerke können Unternehmen sinnvoll für ihre Webpräsenz nutzen.

Facebook

Weltweit das größte und bekannteste Soziale Netzwerk ist Facebook. Ursprünglich war Facebook nur für Privatpersonen gedacht, die auf ihrer Pinnwand Inhalte und Fotos mit anderen teilen. Inzwischen werden berufliche und private Interessen in diesem Netzwerk vermischt, Firmen präsentieren sich und berufliche Informationen werden ausgetauscht. Tagesaktuelle Nachrichten und Neuigkeiten erreichen Leser auf Facebook manchmal schneller als über andere Kanäle. Unternehmen können hier Follower sammeln, die dann die geposteten Neuigkeiten der Firma sehen, diese kommentieren und teilen. Marketingverantwortliche sollten aber bedenken, dass auch negative Kommentare auftauchen können. Trotz dieses Risikos bleibt Facebook für Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen eine ideale Möglichkeit, sich zu präsentieren.

Twitter

Neues zu „zwitschern“ – das bedeutet „twittern“ übersetzt – ist ein sehr schnelllebiges Soziales Netzwerk. Es sind nicht mehr Zeichen als bei einer SMS erlaubt und so muss sich ein Unternehmen bei Twitter auf das Wesentliche beschränken. Hier sammeln Firmen Follower, die den Beiträgen folgen, müssen diesen im Gegenzug aber auch regelmäßig Neues bieten. Gerade aktuelle Angebote oder Neuentwicklungen können ideal getwittert werden und schnelle Reaktionen der Kundschaft hervorrufen.

Google+

Google+ ist weniger bekannt als Facebook und bietet statt Gruppenfunktionen sogenannte Kreise. Diese meinen Verknüpfungen und jeder, der sich im Kreis einer Firmenpräsenz befindet, erhält deren Neuigkeiten. Ein Vorteil ist, dass Firmenpräsenzen in dem Sozialen Netzwerk Google+ bei Suchanfragen mit einbezogen werden und häufig sogar zu den ersten Treffern in der Suchergebnisliste gehören. Unternehmen profitieren davon, sich mit einer Beschreibung, Bildern und anderen Informationen auf Google+ zu präsentieren, weil sie so viel öfter gefunden werden als über die normale Firmenhomepage.

flickr

Der Social Media Dienst flickr setzt darauf, dass Bilder oft viel mehr sagen als lange Texte und Beschreibungen. Unternehmen können hier Pressebilder hosten und davon profitieren, dass diese auch über die Google Bildersuche erreichbar sind und daher bei Suchanfragen in der Ergebnisliste auftauchen, was die Öffentlichkeitswirksamkeit erhöht.

Instagram

Instagram ist eine Foto-und Video-Sharing-App für Smartphones. Dort verfremden Nutzer Fotos und teilen diese. Unternehmen können hierüber Fotos publizieren, diese an spezielle Gruppen weiterverbreiten und auch Personen oder Gegenstände auf diesen Bildern mit Kommentaren markieren. Ideal ist der Sharing-Dienst daher dann geeignet, wenn soziale Szenen veröffentlicht werden sollen, etwa Bilder, welche die Dienstleistungen des Unternehmens beschreiben oder die Firma und deren Mitarbeiter selbst im Sinne eines emotionalen Marketings präsentieren.

Pinterest

Wie eine digitale Pinnwand ist das Portal Pinterest aufgebaut. Die Bilder sind in einem Stream angeordnet und die Nutzer teilen diese Bilder. Firmen setzten bei Pinterest ganz auf die Wirkung des Bildes, können Produkte werbewirksam darstellen und dazu passend einen direkten Kauflink posten. Daher ist das soziale Netzwerk gerade für Geschäfte interessant, die online verkaufen und mit dem Bild auf den eigenen Webshop verweisen.

Youtube

Auf Youtube sind Videos platziert und diese sind dann in anderen Netzwerken oder der eigenen Webpage eingebunden werden. Nutzer können den Videokanal eines Unternehmens abonnieren, Videos kommentieren und wenn keine Ressourcen vorhanden waren, um eigene Videos zu produzieren, ist es auch möglich, Videos aus anderen Kanälen, die in das eigene Marketingkonzept passen, zu teilen. Hier setzen Firmen auf die Macht der bewegten Bilder und den besonderen Unterhaltungswert, den Video-Streams haben können.

Vimeo

Ähnlich wie Youtube ist auch Vimeo eine Videoplattform. Die Videoqualität ist häufig höher, da bessere Auflösungen hochgeladen werden können und auch Features, wie ein selbst definiertes Startbild, sind kein Problem. Vimeo ist somit zwar kleiner und weniger bekannt als Youtube, bietet aber bessere Möglichkeiten und genauere Auflösungen, mit denen Firmen beispielsweise technische Details viel besser darstellen können.

Xing

Xing ist ein Karrierenetzwerk in dem sich Personen über Berufliches austauschen und eigene Qualifikationen im Profil darstellen. Dies bietet gerade Freiberuflern und Gründern eine ideale Basis für Netzwerkarbeit. In Gruppen diskutiert man Themen oder aktuelle Veranstaltungen samt passender Einladung der Gruppenmitglieder sind veröffentlicht. Unternehmen haben bei Xing zudem die Möglichkeit, Stellenanzeigen zu schalten und so potentielle Nachwuchskräfte zu finden.

Piwik richtig nutzen – Funktionen, Vorteile und Nachteile

Beim Softwareprodukt Piwik handelt es sich um ein kostenloses Open-Source-Programm, das Webanalytik anbietet. Bekannt ist sie vor allem als Nachfolgeprojekt des mittlerweile nicht mehr verfügbaren Projekts namens phpMyVisites. Finanziert wird es von Sponsoren. Seit 21. November 2008 steht das Softwareprodukt als von SorceForge.net gehostete App für Entwickler im Angebot. Die erste Version 0.1 ist am 6. März 2009 erschienen und wurde seither fast 1.820.000 Mal heruntergeladen. Nutzer davon sind zum Beispiel T-Mobile, Forbes und Sharp sowie Wikimedia Deutschland. Derzeit ist Piwik nach Google Analytics deutschlandweit das am meisten verwendete Werkzeug im Zusammenhang mit Webanalytik. Dieser Artikel klärt auf worin die Vor- und Nachteile der Software liegen, was die die Anwendung kostet warum sich die Nutzung für Sie lohnt.

Vielfältige Funktionen von Piwik

Die Software Piwik bietet zahlreiche Funktionen an. So zum Beispiel liefert sie eine Statistik über die täglichen Seitenabrufe – sowohl kumuliert als auch als Echtzeitlog. Darüber hinaus gibt sie einen Überblick über unique visits. Auch eine Besucheranalyse im Hinblick auf Herkunftsländer, Betriebssysteme und Browser erstellt Piwik im Nu. Weitere Leistungen sind die Referreranalyse, die Definition eines oder mehrerer Ziele, die Mandantenfähigkeit für mehr als eine Webseite und das Ziel- sowie Kampagnentracking im Sinne des Ecommerce. Mithilfe von Piwik ist es leicht möglich, die eigene IP-Adresse zu anonymisieren und für mehr Datenschutz zu sorgen. Ebenfalls stehen Clients für iOS sowie Android zur Verfügung. Zusammenfassend kann konstatiert werden, dass Piwik ähnliche Leistungen wie Google Analytics anbietet und demzufolge als eine gute Alternative hierzu betrachtet werden kann. Der Vorteil dieses Softwareprodukts gegenüber dem herkömmlichen Google Analytics besteht darin, dass datenschutzrechtliche und sensible Daten auf dem eigenen Server gespeichert werden.

Vor- und Nachteile von Piwik

Piwik weist gegenüber anderen Werkzeugen in Verbindung mit Webanalytic diverse Vorteile, aber auch einige Nachteile auf. Als enormer Vorteil ist zum Beispiel ihr Speicherort zu nennen. Anstatt dass sich dieser, wie es bei einigen Konkurrenz-Softwareprodukten üblich ist, bei einem Drittanbieter befindet, ist er direkt auf dem Anwender-Server platziert. Dadurch entfällt die Sorge in Bezugnahme auf einen potenziellen Datenmissbrauch.

Ein weiterer Vorteil besteht in der Übersicht. Im Vergleich zu Google Analytics bietet Piwik mehr Übersichtlichkeit im Bereich Design. Dasselbe fällt bei der sehr raschen und auch für Laien verständlichen Ergebnispräsentation auf. Darüber hinaus hilft es dem User beim Erkennen, bei welchen Inhalten die Absprungrate besonders hoch ausfällt. Dadurch kann diese künftig vermieden werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit des Nutzers, eine IP-basierte ID zu erhalten. Dadurch ist es möglich, bestimmte Verhaltensverläufe zu erstellen. Die Nachteile bestehen hingegen in der nicht vorhandenen Möglichkeit von einstellbaren benutzerdefinierten Zeiträumen für Statistiken, in der fehlenden Option des Vergleichs von Zeiträumen miteinander sowie in der Abwesenheit von der Möglichkeit, unterschiedliche Statistiken miteinander zu kombinieren. Auch ist es nicht möglich, eine Verknüpfung zu Google AdWords herzustellen und eine benutzerdefinierte Berichterstellung zu erhalten.

Wichtige Regel für Nutzer

Wenn Sie die Vorteile erkannt und die Software zu Ihrem Vorteil nutzen möchten, sollten Sie bei der Anwendung trotzdem noch eine bedeutende Regel beachten. So ist es wichtig, dass Sie dem Einsatz des Tools rechtlich gesehen widersprechen können. Darüber hat der Webseitenbetreiber dem Landgericht Frankfurt am Main zufolge seine Nutzer eindeutig aufzuklären. Der Datenschutzbeauftragte mit dem Namen Thilo Weichert aus Schleswig-Holstein äußerte vor kurzem den Hinweis, dass Piwik aktuell das im Hinblick auf den Datenschutz freundlichste Verfahren zur Analyse sei. Alternative Tools wie zum Beispiel Google Analytics seien seiner Meinung nach in diesem Zusammenhang um einiges schlimmer. Er gab aber ebenso an, dass es die Vorgaben vonseiten des Telemediengesetzes einzuhalten habe.

Fazit: Sollten Sie Piwik nutzen?

Wir können Ihnen Piwik guten Gewissens weiterempfehlen. Die Installation erfolgt in schnellen und einfachen Schritten, die Software bietet eine ausreichende Performance und ebenso die statistische Auswertung gelingt einwandfrei. Ein weiterer Grund für die Nutzung von Piwik ist die mit dem Softwareprodukt verbundene Geld- und Zeitersparnis. Wer zudem noch Wert auf Datenschutz, Benutzerfreundlichkeit und Transparenz legt, ist mit Piwik sicherlich bestens bedient.

Sie möchten Piwik nutzen oder haben Fragen? Wir können Ihnen helfen! Nutzen Sie unser Kontaktformular oder nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Rückrufservice.

Besuch der deutschen Auslandshandelskammer in Neu Delhi

Das besondere an Indien

Neben China gilt Indien als die wichtigste Wachstumsregion der Welt. Mit einem stabilen Wirtschaftswachstum, einer guten politischen Stabilität sowie einer geringen Abhängigkeit von Exporten bietet Indien ein attraktives Geschäftsumfeld. Darüber hinaus versprechen eine wachsende Mittelschicht und eine junge Bevölkerungsstruktur ein gutes Konsumklima. Doch damit Sie als Unternehmen auch tatsächlich von den positiven Bedingungen in Indien profitieren können, sollten Sie gewisse kulturelle Besonderheiten beachten. Be-on! Geschäftsführer Christoph Schneider war für Sie vor Ort in Neu Delhi und hat sich über die Gegebenheiten informiert!

Kulturelle Besonderheiten

Am wichtigsten für den Geschäftserfolg in Indien ist die Pflege einer guten Geschäftsbeziehung. Nirgends ist eine freundschaftliche Vertrauensebene so wichtig wie in Indien. Wer in Indien Produkte verkaufen möchte, sollte zu seinen Kunden zunächst eine mehr als rein geschäftliche Beziehung pflegen. Dazu gehören Einladungen in das Haus des Geschäftspartners und mitunter intime Fragen nach Familienstand, Interessen oder Religion. Darüber hinaus zeigen Inder in Gesprächen häufig ein großes Ausmaß an Gefühlen. Die indische Emotionalität auch beim Thema Marketing nicht unberücksichtigt zu lassen, ist deshalb durchaus empfehlenswert. Während emotional gestaltete Websites in anderen Kulturen möglicherweise als kitschig oder übertrieben gewertet werden, fühlen sich Inder davon angesprochen und sind mehr geneigt Ihr Produkt zu kaufen, als auf ein „neutrales“ Produkt zurückzugreifen.

Apps statt klassische Websites

Eine weitere Besonderheit in Indien ist, dass es mehr Smartphones als Computer gibt. Dass Inder gern per Handy im Internet surfen, liegt auch daran, dass weite Teile des Landes gar nicht ans Festnetz angeschlossen sind. Und selbst da, wo es Breitbandverbindungen gibt, sind diese oft unzuverlässiger als der Service der Handyanbieter. Viele Unternehmen haben deshalb bereits Ihre Verkaufsstrategie auf Smartphones optimiert oder bieten sogar Rabatte beim Kauf über eine Smartphone-App an. Zu berücksichtigen ist allerdings auch, dass viele Inder lediglich mit billigen Einsteiger-Smartphones online gehen, die nur einen begrenzten Speicherplatz haben. Wollen Sie den indischen Markt erfolgreich entern, sollten Sie deshalb darauf achten, dass die Inhalte Ihrer Website sowie Ihre Apps nicht zu viel Speicherplatz benötigen.

Optimale Beratung durch be-on!

Sie wissen nicht, welche Aspekte der Kaufentscheidung des Kunden durch kulturelle Unterschiede beeinflusst werden oder in welcher Art und Weise sich die Unterschiede zeigen? Sie können das gleiche Layout nicht in verschiedenen Sprachen verwenden, weil manche Wörter schlichtweg in anderen Sprachen zu lang sind oder wissen nicht, wie Sie eine Seite am besten umgestalten, wenn sich die Leserichtung einer Sprache von rechts nach links, statt links nach rechts, bewegt? Be-on! berät Sie ausführlich und sorgt mit Ihnen gemeinsam dafür, dass keine ländertypischen Besonderheiten unterschlagen werden. Mit uns fühlen sich Ihre Kunden auf Ihrer Website wohl und werden in Ihrer Kaufentscheidung positiv beeinflusst!